Treffen: Für einige wird Wohnen billiger
In zähen Verhandlungen wurde Mietensenkung bei der ESG erreicht.
TREFFEN. Treffens Vizebürgermeister Klaus Glanznig und Bürgermeister Karl Wuggenig (beide SPÖ) können einen Erfolg in Sachen Mieterfreundlichkeit für sich verbuchen: Für die 28 ESG-Wohnungen in der Eichholzstraße haben sie nach Verhandlungen eine Mietensenkung von einem Euro pro Quadratmeter und Monat, garantiert für zehn Jahre, erreicht. "Es gab Probleme, Mieter für die Wohnungen zu finden, weil sich viele Menschen diese hohen Tarife nicht mehr leisten können", so Glanznig. "Sie ziehen weg. Und uns fehlen die Bürger in der Gemeinde, in der Schule, überall." Es wäre besser die Mieten zu senken als leer stehende Wohnungen zu haben. "Außerdem fordere ich, dass das Land endlich geeignete Richtlinien schafft, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken." Auch die Pendlerpauschale und das Kilometergeld müssten angepasst werden, so der Treffener Vizebürgermeister.
Überschuss
Dem Gemeinderat brachte Kontrollausschussobmann Günther Pfeifhofer (ÖVP) einen Überschuss in der Höhe von 320.000 Euro in der Jahresrechnung 2011 zur Kenntnis. Alle Auftragsvergaben, wie der Ankauf eines Lkw, die Erneuerung des Geländers im Strandbad Sattendorf, die Erneuerung der Banden am Eis- und Asphaltplatz und die Modernisierung der öffentlichen Beleuchtung, wurden trotz vorheriger Meinungsverschiedenheiten einstimmig beschlossen.
Lob wurde für den gelungenen Abschluss der Vereinbarungen mit den Grundeigentümern an den Wanderwegen und an der Panoramaloipe ausgesprochen. GERNOT RADER











