"Nichts wie weg vom letzten Platz"
Wernberg will morgen (16) mit Sieg über Magdalen Klassenerhalt näher rücken.
WERNBERG. Auch so kann es gehen! Da startet der SV Wernberg in der Unterliga West als Aufstiegskandidat in die Meisterschaft 2011/12 und findet sich nach 19 Runden plötzlich als Abstiegskandidat wieder.
Und das hat seine Gründe. So haben etwa die Stützen Pero Belanovic und Josef Troyer (beide Kreuzbandriss) keine einzige Minute und Bernhard Felver (Achillessehne) gerade einmal 20 Minuten gespielt. "Die Ausfälle sind nur schwer zu verkraften", klagt Trainer Robert Olsacher. Wernberg ist derzeit Letzter. "Da gehören wir aber nicht hin. Ein Abstieg ist kein Thema", meint der Trainer. Das glaubt auch Präsident Roland Wansch. "Wir müssen den Klassenerhalt schaffen", predigte er am Mittwoch nach dem Training seiner Mannschaft. Das Wernberger "Unternehmen Klassenerhalt" läuft morgen (16 Uhr) mit dem Villacher Bezirksderby gegen Magdalen an. Da sollte dann auch nach dem Remis gegen Nötsch und der Niederlage gegen Steinfeld auch der erste Frühjahrssieg her.
Der nächste Ausfall
Aber noch ruht der Verletzungsteufel nicht. Daniel Wulz (18), gerade erst wieder fit, hat sich vorgestern beim Training einen Muskelfaserriss zugezogen und fällt drei Wochen aus. Dazu ist auch Spielmacher Daniel Gatternig noch gesperrt.
Hoffnungen setzt Olsacher auf Heimkehrer Ante Bratic. Trotzdem der Slowene durch eine Schulterverletzung noch gehandicapt ist, hat er beim 2:2 gegen Nötsch beide Tore erzielt und so seine Torgefährlichkeit bewiesen.
WALTER FELDNER
















