Velden spart bei Personalkosten
Wörtherseegemeinde stöhnt unter den steigenden finanziellen Forderungen des Landes.
"Finanziell bleibt uns nicht viel Spielraum", erklärte Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk (SPÖ) in der Gemeinderatssitzung. Grund dafür sind die steigenden Abgaben an das Land. Konkret: 1,8 Millionen Euro "Sozialkopfquote" - ein Betrag, den die Gemeinden ins Sozialbudget einzahlen müssen sowie 1,1 Millionen Euro für die Krankenanstalten. "Da müssen die Gemeinden irgendwie heraus, denn bei diesen Abgaben gibt es enorme Steigerungen", brachte Vouk die zentrale Forderung auf den Punkt. Trotzdem ist es Velden gelungen, im Vorjahr einen Überschuss von 10.000 Euro zu erwirtschaften. "Allein bei den Personalkosten haben wir es geschafft, 40.000 Euro einzusparen."
Ein verkehrstechnisches Großprojekt steht Velden ab Herbst bevor. Mit dem sogenannten Shared Space - wir berichteten - soll ein neues Konzept zur umfassenden Gestaltung des öffentlichen Raumes und der Qualitätssicherung umgesetzt werden. "Wir zählen in der Hauptsaison bis zu 550 Fahrzeuge in der Stunde, die den Ort durchfahren, fünf Prozent davon sind Lkw. Da muss sich etwas ändern." Das Pilotprojekt wird binnen zwei Jahren verwirklicht. 900.000 Euro kommen dafür vom Land, 600.000 Euro von der Gemeinde und 150.000 Euro steuern Private bei. Der erste Bauabschnitt erfolgt vom Billa bis zum Casino, die Straße wird in der Bauphase zur Einbahn.










