Falkensteiner wünscht sich zwei weitere Hotels in Kärnten
Chefredakteur-Stv. Adolf Winkler in seiner Kolumne "Chefetage" über die Falkensteiner-Gruppe, die sich in der Chefetage neu organisiert und über die Pläne für das Schlosshotel Velden, das am 23. März die Saison eröffnen wird.

Foto © APDas Schlosshotel Velden startet am 23. März in die Saison
"Wenn erst Google in die Hotelvermarktung einsteigt, wird die Onlinebuchung noch einen Schub bekommen", ist Christoph Crepaz überzeugt. "Data is the new oil" - Daten sind der neue Treibstoff, sieht Crepaz dann jene Hoteliers im Vorteil, die bessere Daten über ihre Gäste haben. "Oder die selbst eine starke Marke sind." Eben wie Falkensteiner, genauer die FMTG (Falkensteiner Michaeler Tourism Group). Als Sales & Marketing Manager der FMTG hat Crepaz an die 12.000 Betten in 30 Falkensteiner-Hotels und Residenzen zu vermarkten.
In Belgrad eröffnet Falkensteiner heuer im Sommer sein erstes Hotel in Serbien. Und auch im Kernland Kärnten hat die Gruppe mit Südtiroler Wurzeln weitere Hotelpläne. Schon bisher ist Falkensteiner mit 4500 Betten Kärntens größter Hotelbetreiber - mit sieben Betrieben, vom Kristallo auf dem Katschberg und dem Carinzia auf dem Nassfeld bis zum Bleibergerhof und dem Urbani am Ossiacher See. Und neuerdings mit dem Schlosshotel Velden, das unter dem neuen Direktor Christopher Cox am 23. März die Saison eröffnen wird.
"Wir haben laufend Pläne in der Pipeline, darunter auch für zwei weitere Hotels in Kärnten", verrät Crepaz. Auf dem Katschberg (wo übrigens von den 64 Edelweiss Apartments rund zwei Drittel verkauft seien) überlegt man ein weiteres Hotel. "Wir wollen aber auch noch ein weiteres Hotel an einem der schönen Kärntner Seen", so der FMTG-Vermarktungschef. An welchem See will er nicht verraten, ein Neubau müsse es nicht sein. "Am See würden wir auch einen bestehenden Betrieb übernehmen."
Die Ferienanlage am Maltschacher See steht schon im Falkensteiner-Lager. Aber nicht bei der FMTG, sondern direkt bei Erich Falkensteiner und der TUI. Er und Bruder Andreas Falkensteiner, der die Südtiroler Falkensteiner-Hotels leitet, haben zusammen mit der TUI auch den "Reisfalke" als Joint Venture. Die Brüder und Otmar Michaeler sind wiederum gemeinsame Eigentümer der FMTG. Dort hat sich Erich Falkensteiner auf die Position des Aufsichtsratschefs zurückgezogen. Im Dreiervorstand der AG managt Michaeler als CEO den operativen Hotelbereich, der 80 Prozent des Umsatzes bringt. Während Claudia Beermann Finanzvorstand ist, führt Alexander Rössler Developement und Beratung.
Zahlen verrät die Gruppe nicht. Man wirtschafte positiv, 2011 hatte man laut Crepaz "einen starken Sommer und recht guten Winter".









