"Ich will so spielen, wie ich will"
Klubs bestimmten den Spielmodus und sorgen für Verwirrung.
Klagenfurt. Mit Vereinfachung warb man zu Saisonbeginn seitens des Kärntner Eishockey-Verbandes (KEHV). Anstelle von erster und zweiter Klasse wurde die Landesklasse installiert. Sowohl Landesklasse als auch Unterliga und Kärntner Liga wurden in West, Mitte und Ost aufgeteilt. Generell wird ein Play-off als best-of-three gespielt. Sofern eines gespielt wird. Denn einen einheitlichen Austragungsmodus gibt es nicht. In der Landesklasse West wird der Meister in einem Play-off ermittelt. In der Klasse Mitte gibt es drei Runden (Meister Velden II steht bereits fest) und in der Klasse Ost werden zwei Durchgänge gespielt.
Ein Blick in die nächsthöhere Spielklasse wird der Modus nicht einfacher. In der Unterliga West wird ein Play-off gespielt. Hingegen gibt es in der Gruppe Mitte eine einfache Hin- und Rückrunde mit Nockberge als neuem Meister. In der Unterliga Ost steht Kiebitz Althofen nach Play-off-Erfolg über Friesach ebenfalls als Meister fest.
Abstrus wird der Modus in der Kärntner Liga. Im Westen und in Mittelkärnten spielt man ein Play-off (Plätze 1-4). Die drei Play-off-Sieger ermitteln in Hin- und Rückrunde den Meister der Kärntner Liga. Stehen jeweils die Gruppenletzten bei West und Ost als Absteiger fest, wird dieser in der Kärntner Liga Mitte ausgespielt. "Bei der Wahl des Modus hatte jeder Verein ein Veto", so Günther Rebernig (KEHV). Ob zu viele Köche nicht den Eishockey-Brei verderben? MARTIN QUENDLER















