Es geht um die Rote Laterne
SV Arnoldstein oder SV Wernberg! Wer "überwintert" in der UL-West als Letzter? Morgen (14.30 Uhr) fällt die Entscheidung.
ARNOLDSTEIN. Es ist das "Kellerderby" der Unterliga West, wenn morgen (14.30 Uhr) der Letzte (Arnoldstein) den Vorletzten (Wernberg) empfängt. Aber es wird spannend, denn beide wollen gewinnen, um nicht über den Winter die "Rote Laterne" umgehängt zu bekommen.
Beide Klubs hadern mit einem "verkorksten" Herbst. Beim SV Wernberg beklagt man die vielen Verletzten, wobei einige, wie Neuzugang Bernhard Felver, im Herbst überhaupt nicht - oder kaum - zum Einsatz gekommen sind. "Der Verletzungsteufel hatte uns fest im Griff", meint auch Trainer Robert Olsacher.
Auch in Arnoldstein lief nicht alles nach Wunsch. So hat man sich nach sieben Spielen von Trainer Harald Kudler getrennt. Zu einem Zeitpunkt, als Arnoldstein mit nur zwei Siegen und fünf Niederlagen Letzter war. "Bitte übernehmen Sie", ging da die Bitte an "Trainerfuchs" Willi Kanduth (62). Und der hat übernommen. "Die Mannschaft war in miserablem Zustand. Da musste ich als Arnoldsteiner einfach helfen", erinnert er sich.
Inzwischen hat er es in den sieben Runden auf immerhin acht weitere Punkte gebracht, ist aber immer noch Letzter. "Das soll sich morgen mit einem Sieg ändern", hofft er.
Ob Wernberg da mitmachen wird? Schwerlich, denn Kapitän Bernhard Wulz & Co. reisen nach dem 6:0-Auswärtssieg vorige Woche gegen Lind mit stolz geschwellter Brust an. "Wir sind super motiviert und auf Sieg eingestellt", tönt es von den Blau-Gelben.
Arnoldstein ist ersatzgeschwächt. Thomas Frank und Stefan Wanker haben beim unseligen 0:2 zu Hause gegen Nußdorf Gelb/Rot gesehen und fallen damit ebenso wie Davor Mocic (Leistenzerrung), David Unterweger (Infektion) und Christian Janeschitz (Darmgrippe) aus. WALTER FELDNER















