Aus Langeweile 28 Einbrüche verübt
Fünf Jugendliche machten ein Jahr lang Feistritz im Rosental unsicher. Sie haben sich vor allem auf den Diebstahl von Autozubehör "spezialisiert". Der jüngste Täter ist erst 14 Jahre alt.
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Fast ein Jahr lang machte eine Einbrecherbande die Gemeinde St. Jakob im Rosental unsicher, nun wurden von der Polizei fünf Jugendliche als Täter ausgeforscht. Es handelt sich laut Polizei um zwei Arbeitslose (20 und 16 Jahre alt), zwei Schüler (14 und 15 Jahre alt) und einen 16-jährigen Kfz-Lehrling. Sie richteten insgesamt einen Schaden in Höhe von rund 20.000 Euro an.
Zerstörungswut
Die fünf verübten zwischen Juni 2010 und April 2011 in der Gemeinde insgesamt 28 Einbrüche. Die Tatorte lagen in Rosenbach, Lessach, Frießnitz und Schlatten. Die Bande nahm drei Fahrzeuge unbefugt in Betrieb, dazu kamen noch einige Sachbeschädigungen. Sie beschädigten unter anderem eine Leitschiene, zwei Verkehrszeichen und eine Haltestelle. Bei ihren Beutezügen waren die jungen Kriminellen nicht wählerisch, waren aber vor allem auf Autozubehör "spezialisiert". Neben Autozubehör stahlen sie Musikinstrumente und Zubehör, Motorsägen oder Feuerlöscher. Die Beute wurde anschließend über drei weitere Personen verkauft, die jetzt wegen Hehlerei angezeigt werden.
Bei den verdächtigen Hehlern handelt es sich um einen 36-jährigen Kfz-Mechaniker, eine 24-jährige Köchin und einen 15-jährigen Bodenlegerlehrling. Alle drei stammen aus dem Rosental. Die Aufklärung gelang aufgrund von intensiven Erhebungen, Streifungen und Observationen während der Nachtzeit durch das Team der Polizeiinspektion St. Jakob im Rosental.
Im Zuge der Erhebungen, der ermittelnde Beamte ist Robert Graber, konnte auch einiges Diebesgut sichergestellt werden. Die ersten Einvernahmen zeigen ein erschütterndes Bild des Alltags der Jugendlichen. Als Motiv für ihre vielen Straftaten gaben die fünf Burschen Langeweile und Geldnot an.
Die Täter sind nur zum Teil geständig. Sie werden jetzt auf freiem Fuß anzeigt.












