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    Zuletzt aktualisiert: 09.07.2011 um 20:05 UhrKommentare

    Ein engagierter Tag, an dem Chefs Verantwortung zeigen

    Manager, Chefs, Mitarbeiter und Lehrlinge von 20 Kärntner Firmen waren einen Tag lang im Arbeitseinsatz für soziale Projekte: Engagementtag 2011 des Netzwerks "Verantwortung zeigen".

    Die "Herzbuben" O. Resch, H. Markowitz, M. Vanic, G. Hrastnik, H. Weissitsch (im Uhrzeigersinn) im Einsatz

    Foto © FertscheyDie "Herzbuben" O. Resch, H. Markowitz, M. Vanic, G. Hrastnik, H. Weissitsch (im Uhrzeigersinn) im Einsatz

    Mit Schaufel, Säge und Holzbohrer können sie gut umgehen, die Herzbuben vom Casino Velden. Das Hochbeet ist schon fast fertig. Vorgezimmert von Kassenchef Hermann Weissitsch, der auch seinen Traktor mitbrachte, wurde das hölzerne Gehäuse fachgerecht aufgebaut und mit Noppenfolie ausgelegt. Dann kam zum Schutz vor Wühlmäusen ein Gitter auf den Boden, wie Casinodirektor Othmar Resch erklärt, darauf als unterste Schicht Häckselgut mit Erde, dann folgen Rasenschnitt und zum Schluss die gute Erde. Dabei krempeln Eventmanager Hannes Markowitz, Restaurantchef Marcel J. Vanic und Gaming-Manager Gottfried Hrastnik gerne die Ärmel auf. Tun sie es doch an diesem Engagementtag im Rahmen des Unternehmensnetzwerkes "Verantwortung zeigen" in der Tagesstätte "Vier Jahreszeiten" in Landskron für Schwerbehinderte, die mit dem Rollstuhl zum Hochbeet fahren können, um dort Gemüse und Kräuter anzupflanzen.

    Teambildend

    "Diese Aufgabe ist sehr teambildend, weil in der Form arbeiten wir sonst nicht zusammen", freut sich Resch, der letztes Jahr in einem Behindertenheim in Waiern beim Terrassenbau an der Rüttelmaschine stand. Die Casino-Führungscrew gehört zu den 400 Engagierten aus 20 Unternehmen, die in 29 gemeinnützigen Projekten, die über 1000 Menschen zugutekamen, zeigten, dass sie ethisches Handeln und soziale Verantwortung ernst nehmen. So war die BKS mit vier Teams beim Projekt "Landschaftsarchitektur im SOS-Kinderdorf" dabei, wo Hecken gestutzt, gejätet, kompostiert und Bäume gepflanzt wurden, während ein Team von Mazda Austria 50 stark von Gebrauchsspuren gezeichnete Fahrräder der Kinder fit machte, Reifen wechselte, Bremsen und Klingeln nachstellte und neue Seile einzog.

    Ein Dr.-Oetker-Team brachte viel schneller als vorgesehen den Skaterplatz auf Vordermann, riss verschimmelte Bande weg und rückte dem alten Gitter mit der Flex zu Leibe.

    Das Mahle Filterwerk war mit drei Teams im Einsatz, baute mit Lehrlingen einen Hasenstall in Treffen und restaurierte den Spielplatz in der sozialpädagogischen Wohngemeinschaft der Diakonie in Harbach. Die Volksbank strich einen Zaun für Behinderte, Buchhandlungschef Helmut Zechner und Werber Freddy Mauerndorfer trainierten Deutsch mit Afrikanern, während die Software-Firma Uniquare sich beim Ausreißen eingeschleppter Pflanzen im Naturschutzgebiet Maiernigg die Hände schmutzig machte.

    Die kelag-Führungscrew sanierte heuer erstmals Garten und Sandkästen in einem Behindertenwohnheim in Waiern. "Wir haben dabei gesehen, welch wertvolle Arbeit die Diakonie leistet", staunte bei der After-Work-Party-Direktor Werner Pietsch, für den das Einsäen einer frisch bestellten Wiese ein "tolles Erlebnis" war.

    Mit "Schweißperlen auf der Stirn" habe man "Baumopfer" gebracht, freute sich PMS-Automation-Chef Alfred Krobath über einen Tag mit den Lehrlingen, während die Lehrlinge ganz begeistert waren von ihrem Chef, den sie viel besser kennengelernt hatten. Eine wesentliche Erfahrung sei das Lernen voneinander, betonte Peter Diexer von w&p Zementwerke. Die Begeisterung war überall spürbar.

    "Die Partner des Netzwerkes reden nicht nur über Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit. Sie setzen sich auch aktiv dafür ein", freut sich Netzwerk-Gründerin Iris Strasser von Strasser & Strasser über das gestiegene Interesse im Gegensatz zu 2010, als sechs Unternehmen zehn Projekte absolvierten. Der Unterschied zu üblichen sozialen Aktivitäten liegt für Strasser im gemeinsamen Rahmen des landesweiten Aktionstages und im gemeinsamen Erleben gleich gesinnter Betriebe.

    Ihr Ziel ist eine Steigerung auf 100 Betriebe im nächsten Jahr. Das könnte wahr werden. Gefragt nach seinem Eindruck, brachte es ein Mahle-Lehrling, der sich für den "sehr schönen Tag" bedankte, auf den Punkt: "immer wieder gerne".

    ELKE FERTSCHEY

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