Heftige Diskussion um Kraftwerk in roter Zone
Bei Infoabend in Bad Bleiberg gingen Wogen hoch.
D as geplante Holzkohle-Kraftwerk im Hochtal von Bad Bleiberg wird von vielen kritisch beäugt, vor allem weil es in einer lawinengefährdeten roten Zone errichtet werden soll. Die Gemeinde lud am Freitag zu einem Infoabend. Experten aus Architektur, Wildbach- und Lawinenverbauung referierten. Gutachter Josef Brunner von der Wildbach- und Lawinenverbauung hatte das Projekt, wie berichtet, aufgrund der Standortsicherheit bereits positiv beurteilt. Zur Prüfung im Land liegt es aber noch nicht auf. Auch die Betreiber des Kraftwerkes waren vor Ort und stellten das Projekt vor. Die Bürgerinitiative, welche sich gegen die Errichtung des Biomasseheizkraftwerkes in der roten Lawinenzone ausspricht, hatte Franz Aschbach, Geschäftsführer der Astra Biowärme, eingeladen. Er äußerte große Bedenken, was den Bau des Kraftwerks in der Gefahrenzone anbelangt.
Vor allem die Versicherungskosten würden an einem solchen Standort massiv in die Höhe schnellen. "In kürzester Zeit sprachen sich hunderte Bleiberger Bürger gegen den Bau des Heizkraftwerkes in der roten Zone aus und bestätigten das mit ihrer Unterschrift", erzählt Gemeinderat Sepp Götz (Grüne).










