EC Feld am See will heute ausgleichen
Spittal nicht unbezwingbar! Das zeigte sich beim knappen 6:4-Heimsieg der Favoriten.
FELD AM SEE/RADENTHEIN. Trainer Ewald Brandstätter hat es schon prophezeit. "Wir werden Spittal das Leben schwer machen", meinte er schon vor dem ersten Spiel. Und so war es dann auch. Der EC Feld am See hielt jedenfalls lange mit, musste sich erst durch ein Empty-Net-Tor 4:6 endgültig geschlagen geben.
Klar, dass sich Alexander Neubauer & Co. heute (19.30 Uhr) beim Rückspiel in der Nockhalle in Radenthein Siegeschancen ausrechnen. "Wir sind stark genug, um heute auf 1:1 zu stellen", hofft auch Brandstätter, der komplett antreten kann.
In Spittal hat man in dieser Saison mit Wolfi Kromp (40), Günther Lanzinger (39), Peter Rossmann (41) und Peter Floriantschitz (38) auf ein erfolgreiches Ex-VSV-Quartett gesetzt. So steht etwa auf dem Speisezettel der "glorreichen Vier" der gemeinsam mit dem VSV errungene Meistertitel aus dem Jahr 1992, der am 11. März 1992 mit einem 3:2-Sieg in Graz fixiert wurde.
Heute werden vom Quartett mit Lanzinger und Rossmann nur zwei dabei sein. Peter Floriantschitz ist nach einer überwundenen schweren Erkrankung noch rekonvaleszent und Wolfi Kromp muss wegen Leistenproblemen passen. "Sollten wir ins Finale kommen, bin ich aber wieder dabei", verspricht er.
Auch bei Feld am See sind Ex-VSVler hoch im Kurs. So hat hier mit Günther Kilzer ein weiterer Meister von 1992 viele Jahre das Trainer-Zepter geschwungen. Und auch Nachfolger Ewald Brandstätter hat ebenso wie Roland Steinberger, Robert Steinwender, Christopher Frei, Martin Leitner, Alexander Neubauer und Daniel Ganser VSV-Vergangenheit.
"Heiß" wird es heute jedenfalls werden. Denn alles ist möglich. Und sollte Außenseiter Feld am See den großen Favoriten tatsächlich biegen, kommt es am Samstag in Spittal zum alles entscheidenden dritten Spiel um den Aufstieg ins Finale. W. FELDNER















