Künstler auf dem Holzweg
Künstlerischer Blickfang in Fürnitz. Bildhauer "Jowi" Johann Wieltsch eröffnet Skulpturengarten, in dem Holz und Stein aufeinandertreffen.

Foto © LuxJohann Wieltsch im Skulpturengarten. Im Hintergrund: ein Holzschiff aus Eichendielen als Sitzgelegenheit
Wie ein meditativer Zengarten mutet der kleine Skulpturenpark von Johann Wieltsch, alias Jowi, in Fürnitz an. Mit viel Liebe zum Detail hat er einen Blickpunkt in einer sonst industrial geprägten Umgebung geschaffen. Morgen, Donnerstag, eröffnet er die öffentlich zugängliche Anlage mit einem kleinen Fest.
"Der Standort für mein Atelier, neben der Bahn, ist in sich ganz gut: Ich arbeite auch viel mit Motorsägen, das kann recht laut werden", erklärt der 52-Jährige. Privatleute, wie auch Gärtnereien, versorgen den gebürtigen Fürnitzer immer wieder mit Grundmaterial für seine Arbeiten. "Ich benutze sehr gerne Apfelbaum. Aber auch andere heimische Harthölzer", so Wieltsch. Herauskommen sehr unterschiedliche Kunstwerke und Skulpturen, die vor allem durch das Zusammenspiel des "großen Ganzen" mit präzisen Feinheiten faszinieren. Aus 40.000 kleinen Holzstiften entstand beispielsweise eine Meeresbrandung.
Engelskulpturen
Besonders bekannt sind Jowis Engelwesen mit typischem Hüftknick. "Die sind sehr beliebt", so der Künstler. Immerhin sind diese auch schon ab einem Preis von 130 Euro zu haben. Andere Werke liegen bei mehreren tausend Euro.
Wieltsch selbst liebt die Veränderung: "Ich versuche stets neue Wege zu gehen und verbinde Holz immer wieder mit verschiedenen Materialien wie Glas, Stein oder Metall."
Features
Kunst aus Holz
Eröffnung des Skulpturengartens morgen, Donnerstag, ab 19 Uhr.
Galerie. Woodstone, Bahnhofstraße 6, Fürnitz.
Künstler. Heinz Hengl und Johann Wieltsch.
Info. www.woodstone.at










