"Arnoldstein Mobil" wartet vergeblich auf Kunden
Nachfrage für Bürgermeister zu gering. Lösung für Stammkunden ab nächstem Jahr angedacht.
"Leider Gottes ganz schlecht" angenommen wird laut Arnoldsteins Bürgermeister Erich Kessler das "Arnoldstein Mobil".
Zur Vorgeschichte: Der im Wahlkampf 2009 versprochene und schließlich auch eingesetzte Rufbus wurde von der Bevölkerung so gut wie nicht genützt. Ab Juli 2010 sattelte man in der Gemeinde um: Mit neuem Namen, aber ähnlichem Konzept machte fortan das "Arnoldstein Mobil" die Runde unter dem Kommando eines privaten Reiseanbieters. Bald wurde allerdings Unmut wegen der Betriebszeiten laut, auch bei der Kleinen Zeitung landeten Beschwerden. "Wir nehmen die Kritik ernst", so Kessler. Aber: "Die Nachfrage ist leider einfach zu gering." So nutzen derzeit nur 24 Personen das Mobil. Gründe für dessen geringen Anklang sieht Kessler in der ohnehin guten Verkehrsanbindung der Gemeinde an Bus, Bahn und Straßennetz.
"Der Probebetrieb läuft bis Dezember", erklärt Kessler. "Bleibt die Nachfrage so niedrig, stellen wir das ,Arnoldstein Mobil' ein." Für die wenigen, die auf das Service angewiesen seien, wäre eine andere Lösung angedacht: "Wir möchten einen von der Gemeinde betriebenen Dienst einrichten, dieser wäre von 6 bis 16 Uhr nutzbar."










