Hilfe für Fürnitzer Nasen in Sicht
Woher kommt die Geruchsbelästigung: Neues Messgerät, das auch organische Substanzen in der Luft analysiert, soll endlich Klarheit bringen.

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Der zeit- und tageweise strenge Geruch gehört noch immer nicht der Vergangenheit an - aber ab heute geht es für die Fürnitzer einen wichtigen Schritt in Richtung Aufklärung. "Der zuständige Ausschuss hat ein Informationsgespräch mit dem Leiter der Landes-Umweltabteilung und Landesrätin Beate Prettner", erklärt Finkensteins Bürgermeister Walter Harnisch. Die Menschen in Fürnitz kämpfen - wie berichtet - seit Monaten gegen beißenden Geruch in der Luft, fürchten um ihre Gesundheit und haben deshalb auch eine Bürgerinitiative gegründet.
Ursprünglich hätte es jetzt, Ende Juni, einen Informationstag für die Bevölkerung geben sollen. "Aber die neuen Messstationen stehen erst seit ein paar Wochen. In dieser kurzen Zeit würden wir noch keine wirklich stichhaltigen Ergebnisse bekommen", sagt Harnisch. Daher wird heute die weitere Vorgehensweise mit dem Land besprochen.
Organische Substanzen
"Möglicherweise können wir mit dem neuen Gerät auch rasch den Verursacher herausfiltern", erklärt der Leiter der Umweltabteilung, Harald Tschabuschnig. Der ultra-moderne Gas-Chromatograf kann nämlich auch organische Substanzen messen. "So analysieren wir in Fürnitz derzeit mit allen Geräten Feinstaub, Stickoxide, haben eine meteorologische Station und untersuchen auch die organischen Verbindungen." Um ein signifikantes Ergebnis zu bekommen, müsste man aber laut Tschabuschnig mindestens den gesamten Sommer über messen.
Bürgermeister Harnisch ist jedenfalls froh über die Unterstützung des Landes. "Die Geruchsbelästigung steht ja außer Zweifel. Aber es macht Sinn, dass jetzt ordentlich analysiert und aufgeklärt wird. Dann wissen wir, woran wir sind und können hoffentlich die Situation bereinigen."











