Bad Bleiberg stellt sich um Energieförderung an
Hochtalgemeinde muss eisern sparen und strebt Energieautarkie an. Bad wird saniert.
BAD BLEIBERG. Erstmals einen Abgang von 148.000 Euro muss die Gemeinde Bad Bleiberg heuer verkraften. "Wir haben weniger Ertragsanteile bekommen und die Kosten für die Krankenanstalten sind extrem gestiegen", erklärt Vizebürgermeister Luis Fuchs (ULB). "Jetzt müssen wir sogar Rücklagen angreifen, die für das neue Bad gedacht waren", kritisiert Gemeinderat Sepp Götz (Grüne). "Und auch der Kanal wird gleich um mehr als 17 Prozent teurer."
Die Finanzmisere habe sich die Gemeinde nicht zuzuschreiben, korrigiert Fuchs. "Wir haben sehr verantwortungsvoll gewirtschaftet." Hätte man den Tourismus nicht so angekurbelt, wäre die Lage noch misslicher: "Die 145.000 Nächtigungen retten uns."
Jetzt legt Fuchs alles daran, die Gemeinde energieautark zu machen. Das gefällt auch Götz. Allerdings soll das Land auf allen denkbaren Förderungsschienen in die Pflicht genommen werden. Mit einer breiten Aufklärungskampagne soll die Bevölkerung zum Energiewechsel motiviert werden. Mithelfen muss das Land auch bei der drängenden Sanierung des Bades, die bis 2013 umgesetzt sein soll. ELENA MOSER










