Velden: Lärmschutzwände säumen Südautobahn
Lärmschutzwände bei Velden schützen Wohngebiete mit der höchsten Belastung an der A 2

Foto © KoscherImmer mehr Lärmschutzwände säumen die Wörthersee-Autobahn
Autofahrer, die auf der Südautobahn zwischen den Ausfahrten Velden-Ost und Velden-West unterwegs sind, wundern sich über die aufwendigen Lärmschutzwände, die dort in den letzten Wochen errichtet worden sind. Nicht nur links und rechts der Autobahn versperren die aus Holzspänen angefertigten Wände die Sicht nach außen, auf zwei Abschnitten steht sogar auf dem Mittelstreifen eine Lärmschutzwand. Das halten viele für einen unnötigen Aufwand. Denn für den Lärmschutz für die Veldener Ortschaften Kranzlhofen und Göriach wurden immerhin 3,14 Millionen Euro investiert.
Um zehn Dezibel zu laut
Volker Höferl, Sprecher des Bauherrn Asfinag, liefert im Gespräch mit der Kleinen Zeitung eine schlüssige Erklärung für diese kostspieligen Maßnahmen: "Die Ortschaften Kranzlhofen und Göriach liegen oberhalb der Südautobahn. Dort wurde mit 60 Dezibel bei Tag die höchste Lärmbelastung entlang der Südautobahn gemessen." Rasche Abhilfe war vonnöten. In Richtung Italien entstanden 5.500 Quadratmeter, Richtung Wien 4.970 Quadratmeter Lärmschutzwände, die eingangs erwähnte Mittelwand hat eine Länge von 375 Metern und eine Höhe von fünf Metern. Die mittlere Wand ist notwendig, um den Lärmschutz für die Wohnhäuser auf dem darüber liegenden Hang zu gewährleisten. Der ist so steil, dass die von der Autobahn ausgehende Geräuschkulisse zweimal abgefangen werden muss. Wollte man den Lärmschutz mit einer Wand am Fahrbahnrand gewährleisten, müsste die zwölf Meter hoch sein. Ein solches "Monster" könnte aber
Features
Lärmschutz
An die 180 Millionen Euro wurden in den letzten Jahren in Kärnten in den Lärmschutz an Autobahnen, aber auch an Bahnstrecken investiert.
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