Chef als "Hitler" beschimpft: Gericht servierte Kellner ab
Mamma mia! Ein sizilianischer Kellner verklagte seinen ehemaligen Chef - einen Lokalbesitzer in Velden. Der hatte den Italiener nach einigen Turbulenzen fristlos entlassen.

Foto © APAKellner verklagte seinen ehemaligen Chef
"Der Kellner hat sich unmöglich benommen", sagt Herwig Hasslacher, der Anwalt des Wirtes. Der gebürtige Sizilianer habe sich aufgeführt wie ein Macho und sei aufbrausend gewesen.
Schluss mit lustig.
"Einmal beschwerte er sich über das Personalessen, weil es keine Scampi gab. Ein anderes Mal erhob er die Hand gegen den Juniorchef, weil dieser zu spät zu einer Besprechung kam", so Hasslacher. Als ihm wegen seines Benehmens das Personalessen gestrichen wurde, habe er im Betrieb herumerzählt, dass er dem Chef am Ende der Saison sowieso "eine reinhauen werde." Da war Schluss mit lustig. Der Wirt sprach die Entlassung aus. Und der Italiener? Der tobte. "Er beschimpfte meinen Mandanten vor Zeugen als Nazi und Hitler", schildert Hasslacher. Doch damit nicht genug: Wenig später klagte der Kellner den Lokalbesitzer sogar auf 3500 Euro. "Mit der Be-
Urteil überraschend.
Das Urteil in erster Instanz fiel für den Wirt überraschend aus. "Am Arbeitsgericht in Klagenfurt bekam der Italiener Recht. Es hieß, seine Äußerungen seien auf sein sizilianische Temperament zurückzuführen. Außerdem habe er seine Prügeldroh-
Rechtfertigung.
Wörtlich steht im Urteil: "Das aggress-











