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    Zuletzt aktualisiert: 17.09.2008 um 18:47 UhrKommentare

    Osteuropa als Kraftquelle für Wirtschaftsentwicklung

    CEE-Wirtschaftsforum in Velden - IV-Direktor Löwy: "Potenzial in Osteuropa durch Finanzkrise kaum gefährdet"

    Nach Ansicht von Wirtschafts- und Finanzexperten, die derzeit am CEE-Wirtschaftsforum in Velden am Wörthersee teilnehmen, wird die aktuelle US-Finanzkrise die Wirtschaft in Osteuropa zwar nicht unberührt lassen, die negativen Auswirkungen werden sich aber in Grenzen halten. Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider sprach beim Auftakt des Forums am Mittwoch Vormittag "von Irritationen auf den Finanzmärkten, ausgelöst durch amerikanische Investmenthäuser, deren Manager die eigenen Systeme nicht mehr verstehen". Bei den Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und den CEE-Ländern gehe es aber nicht um virtuelle Produkte, sondern um reale Investitionen.

    Kraftquelle. Der süd- und osteuropäische Markt sei eine Kraftquelle für die Entwicklung der Wirtschaft in Europa, sagte Haider. Auch Michael Löwy, Direktor für internationale Beziehungen in der österreichischen Industriellenvereinigung, sieht das Potenzial in Osteuropa durch die Finanzkrise wenig gefährdet: "Sie wird nicht spurlos an uns vorbeigehen, aber zu keinen Einbrüchen führen", schätzt Löwy in Lage ein. Allein aus Österreich flossen bisher 44 Mrd. Euro an Investitionen in die Region. "Das ist eine Erfolgsstory für unsere Industrie, damit werden auch heimische Arbeitsplätze gesichert".

    Gesamtexport steigern. Für Walter Koren, Leiter der Außenwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich, ist Österreich der Motor Nummer eins zwischen Bratislava und Wladiwostok. Der Anteil von derzeit 20 Prozent am Gesamtexport könne auf 25 Prozent gesteigert werden. "Am Schnittpunkt dreier verschiedener Kulturen begegnen wir den Menschen auf gleicher Augenhöhe", so Koren.

    Gewinne vor Ort. Der geschäftsführende Gesellschafter des Malik Managementzentrums St.Gallen, Martin Hagleitner, erwartet, dass auf Grund der Finanzkrise die Konjunkturprognosen revidiert werden. "Es wird eine Abkühlung geben, aber ausgehend von einem hohen Niveau. Heimische Unternehmen, die sich bereits zur Sowjetzeit im Osten etabliert haben, machen einen Großteil ihrer Gewinne vor Ort. Nicht verwöhnt von der österreichischen Verwaltung, sind die Unternehmen mit den dortigen Hindernissen vertraut".

    Wachstum von 0,5 bis 1 Prozent. Was Österreich auf den Märkten in Zentral- und Osteuropa helfe, sei der enorme Nachholbedarf, der die Konjunkturzyklen überlagere. Einem Wachstum von 0,5 bis 1 Prozent im Westen stünden 5 bis 8 Prozent im Osten gegenüber. "Das wird so weitergehen, die Exportzuwachsraten sind überdurchschnittlich", so Hagleitner. Wie der weißrussische Botschafter Alexander Sychov meint auch der St. Gallener Wirtschaftsexperte, dass für funktionierende Wirtschaftsbeziehungen nicht unbedingt die EU-Integration notwendig ist. Assoziationsabkommen seien ausreichend. "Die EU ist sehr mit sich selbst beschäftigt. Abzuwarten, bis die EU ihre Hausaufgaben gemacht hat, wäre fatal". Zielführender sei, durch die Marktbearbeitung Fakten zu schaffen. "Wir brauchen einen gewissen Pragmatismus und müssen die Nähe zu den Regionen mit den Augen und durch Taten wahrnehmen".

    Investitionsfluss.Für Michael Löwy stellt sich die Frage anders: "Ob Ukraine oder Türkei beitreten sollen oder nicht: Die Beitrittswerber müssen die EU-Kriterien erfüllen. Außerdem steht die künftige österreichische Regierung vor der Herausforderung, wie mit dem steigenden Investitionsfluss von russischen Investoren in Österreich umzugehen ist".

    400 Teilnehmer. Neben den südosteuropäischen Ländern und Russland sind beim dritten Wirtschaftsforum dieser Art heuer erstmals Weißrussland und die Ukraine mit dabei. 400 Teilnehmer und 40 Wirtschafts- und Finanzexperten setzen sich bis Freitag mit Perspektiven, Potenzialen und Projekten in Zentral-, Südost- und Osteuropa auseinander. Das CEE-Wirtschaftsforum in Velden wird am Freitag mit einer Keynote von Außenministerin Ursula Plassnik beendet.


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