Kärntens meisterliche Filme
Gold für Slapstick-Film über Geschichte des Ironman.

Foto © KK/FVKVergoldetes Duo: Michael Schwingl (links) und Manfred Maurer
Filmfreunde trafen sich dieser Tage nicht nur in Berlin bei der Berlinale, sondern auch in Villach. Denn dort fand die "Landesmeisterschaft des nichtkommerziellen Films" statt. Die fünfköpfige Jury bewertete in zwei Tagen 30 Filme. "Es handelte sich überwiegend um Dokumentationen über Reisen und Feste", berichtet der Obmann des Film- und Videoklubs Villach Ernst Thurner.
Nicht durchschnittlich. Michael Schwingl, Mitglied des im Vorjahr gegründeten Carinthian Cineastik Club (CCC) in Klagenfurt, hob sich mit seinem Spielfilm "Der K&K Eisenmann" deutlich vom Durchschnitt ab. Das wurde prompt belohnt: Die Jury kürte Schwingl mit seinem Slapstick-Film über den Ironman einstimmig zum neuen Landesmeister und zeichnete ihn außerdem mit dem Sonderpreis Regie aus. Die zweite Goldene und den Sonderpreis Schnitt erhielt Manfred Maurer, ebenfalls vom CCC, für seine Feuerwehr-Doku "Helfen verbindet". Weiters wurden sechs Filme mit Silber und zwölf mit Bronze ausgezeichnet. Die Gold- und Silberfilme nehmen Ende April an der Staatmeisterschaft in Kufstein teil.
200 Besucher. Den Minutencup, bei dem die 200 Besucher der Abschlussgala als Jury fungierten, konnte CCC-Obmann Richard Lamprecht mit dem lustigen Streifen "Konversationen" für sich entscheiden.












