Halli-Hallo-Fahne als Opfer von Dieben
Faschingsgeneralintendant Reinhard Eberhart staunte Donnerstag früh nicht schlecht. Die Fahne vor seinem Haus in Villach wurde gestohlen.
Sprachlos - wenn auch nur für kurze Zeit - war
Donnerstag früh der Kärntner Faschings- Generalintendant Reinhard
Eberhart, als er vor sein Haus in St. Ruprecht bei Villach trat.
Unbekannte hatten während der Nacht die vier Meter lange
"Halli-Hallo-Fahne" eingeholt und gestohlen. Eberhart appelliert
jetzt an die Täter, ihre Beute zurück zu geben.
Spaßvogel.
"Entweder waren hier Souvenirjäger am Werk oder es war einfach nur
eine bsoffene Gschicht", meinte der oberste Spaßvogel des südlichsten
Bundeslandes im Gespräch mit der APA. Auf eine Anzeige will er
vorerst verzichten: "Ich lade den oder die Täter zu einem Besuch der
Faschingsausstellung in mein Museum und danach zum Essen ein, wenn
ich meine Fahne wieder bekomme."
Sonderanfertigung.
Bei der Flagge handelt es sich um eine Sonderanfertigung, auf
welcher der Wahlspruch Eberharts - Halli-Hallo - im Wind flattert.
Das gute Stück war Blickfang vor dem Reinhard-Eberhart-Museum, die
daneben hängenden Fahnen von Villach, Kärnten, Österreich und der EU
waren für die nächtlichen Täter offenbar nicht von Wert.
Fahnen-Stehlen.
Eberhart: "Vielleicht handelt es sich beim Fahnen-Stehlen aber
auch um einen neuen Brauch, ähnlich dem Stehlen von Maibäumen,
Bräuten oder Faschingsprinzessinnen. Das Auslösen würde mich dann
wahrscheinlich ein Fass Villacher Bier und eine Menge
Faschingskrapfen kosten." Die Halli-Hallo-Fahne hat übrigens einen
Wert von 184 Euro.











