Festliche Verstimmung wegen Grenzöffnungsfeier

Foto © AP/PunzAußenministerin Ursula Plassnik
Gut gemeint, schlecht gemacht! Jetzt gibt es eine arge Missstimmung rund um die Feiern anlässlich des Falls der Schengen-Grenze zwischen Österreich und Slowenien. Die ÖVP-Politiker Josef Martinz und Hubert Pirker haben die von ihnen organisierte Veranstaltung mit den Außenministern Ursula Plassnik und Dimtrij Rupel zur selben Zeit und am selben Ort angesetzt wie die Anrainer-Gemeinden: am Vormittag des 21. September am Karawankentunnel. Das regt den Villacher Bürgermeister Helmut Manzenreiter auf.
Wenig Verständnis. "Das ist eine Form des Umgangs, den man von der ÖVP bisher nicht gewohnt war", spricht er von "Desorganisation und einer blamablen und peinlichen Situation". Manzenreiter und Johann Obiltschnig, der Bürgermeister von St. Jakob im Rosental, haben gemeinsam mit den slowenischen Gemeinden Kranj und Jesenice ihren Festakt mit vielen Beteiligten seit langem angemeldet und vorbereitet. "Jetzt fährt uns das Land in die Parade, das ist eine Rücksichtslosigkeit den Gemeinden gegenüber", hat Manzenreiter wenig Verständnis für den gestern an ihn herangetragenen ÖVP-Wunsch, die Gemeinden mögen doch ihren Festakt verschieben.












