Polnischer Tiertransporter mit 160 Kälbern gestoppt
Die im Südburgenland angehaltenen Tiere wurden zur Notversorgungsstelle nach Villach gebracht. Die Beförderungspapiere waren mangelhaft und 14 Kälber waren zu jung.

Foto © AP (Symbolfoto)Von den 160 Tieren waren 14 Kälber zu jung für den Transport
Einen Tiertransporter mit 160 Kälbern hat die Polizei gestern, Samstag, Vormittag bei Rudersdorf (Bezirk Jennersdorf) im Südburgenland angehalten. Der Lenker des polnischen Sattelkraftfahrzeugs war in Richtung Italien unterwegs.
Zu jung. Allerdings waren unter anderem die Beförderungspapiere mangelhaft und 14 Kälber zu jung, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland am Sonntag. Der Fahrer und das Unternehmen wurden angezeigt.
Notversorgungstelle Villach. Der Tiertransporter wurde gegen 11.30 Uhr gestoppt. Da es im Burgenland keine geeignete Notversorgungsstelle gibt, wurden die Rinder nach Lind ob Velden (Bezirk Villach-Land) gebracht und eine 24-stündige Ruhepause angeordnet.
Weiterfahrt. Eine Weiterfahrt ist auf Grund des
Wochenendfahrverbotes für Schwerfahrzeuge am Sonntag ab 22.00 Uhr möglich. Laut Wolfgang Werderits, stellvertretender Kommandant der Autobahnpolizeiinspektion Oberwart, wurde eine Sicherheitsleistung von rund 2.000 Euro eingehoben.










