Mit Schirm, Charme und Harleys gegen die Kälte
Viele Biker hatten während der Anreise zur Bike Week sogar mit Schnee zu kämpfen - doch die gute Stimmung leidet überhaupt nicht unter den tiefen Temperaturen.

Foto © FrankMit Schirm und Charme: Das schlechte Wetter trübt die Laune beim Harley-Treffen nicht
Die Temperaturen sind eisig - doch der Asphalt glüht! Grund dafür sind die tausenden Fans der heißen Öfen, die dem Schlechtwetter trotzen und auch bei fünf Grad die zehnte European Bike Week live miterleben. Viele Motorradfreunde hatten schon bei ihrer Anreise einige Strapazen auf sich genommen. So auch zum Beispiel der Salzburger Robert Ramsauer.
Schneefahrbahn. "Solch ein Wetter habe ich beim Harley-Treffen noch nie erlebt", sagt Ramsauer. Während der Fahrt hatte er sogar mit Schneefahrbahn zu kämpfen. Doch die Stimmung ist trotz der Kälte in keinster Weise eingefroren. "Ich finde es lustiger, das Zusammensitzen ist auch irgendwie gemütlicher", so der Salzburger. Ebenfalls mit den Tücken des Schlechtwetters hatte Helmut Bergner aus Deutschland zu kämpfen. "Ich war nicht wirklich auf so ein Wetter eingestellt. Ich hab sogar eine Badehose eingepackt, die werde ich diese Woche wohl nicht brauchen", erklärt Bergner und zeigt sich trotz der winterlichen Temperaturen gut gelaunt. Ein wenig unzufrieden mit der momentanen Situation sind Jürgen und Jörg Gruszka aus Deutschland. "Für jeden Tropfen auf dem Bike könnte ich eine Träne vergießen", sagt Gruszka. Gleich nach der Anreise wurde, wie jeden Tag, das Bike wieder auf Hochglanz gebracht. "Man wäscht sich selbst ja auch jeden Tag", erklärt er.
Richtige Ausrüstung. Was man während dieses Harley-Treffens auf keinen Fall vergessen sollte, sind Handschuhe. Bei einer Fahrt ohne diesem wichtigen Detail könnte einem sonst die gute Laune vergehen. Aus diesem Grund haben sich Rita und Walter Wildner noch geschwind ein Paar gekauft. "Man muss das Beste daraus machen, die Stimmung ist trotzdem super", so das Ehepaar. "Es gibt kein falsches Wetter, sondern nur eine falsche Ausrüstung", erklärt Nicole Kannakowski aus Deutschland und hofft nur darauf, dass sie vom Regen verschont bleibt. "Die Temperatur stört gar nicht, wenn man richtig angezogen ist." Und sollte es einem doch ein bisschen zu kalt werden, gibt es die Möglichkeit, sich mit einem Glühwein ein wenig aufzuwärmen.
Gute Zwischenbilanz. Völlig zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der European Bike Week zeigt sich Johannes Hassler, Leiter der Tourismusinformation Faak am See. "Im Moment ist mehr los als im Vorjahr", freut sich Hassler. "Natürlich wäre es besser, wenn die Sonne scheinen würde, doch die Leute tragen es mit Fassung und sind trotzdem gut gelaunt."










