Villacher Kirchtag: Betrunkener ging mit Axt auf Türsteher los
Mann ließ sich von seiner Frau eine Hacke bringen, weil er Lokalverbot bekam. Ein anderer Besucher wurde während des Urinierens ausgeraubt.

Foto © APA/SymbolfotoVon der Polizei überwältigt und in die Ausnüchterungszelle gebracht wurde der Betrunkene, der mit einer Axt randalierte
Der Villacher Kirchtag ist Österreichs größtes Brauchtumsfest - mancher Besucher feierte Freitagnacht jedoch zu fest. Ein betrunkener Kirchtagsbesucher (35) ist mit einer Hacke auf zwei Türsteher losgegangen, weil sie ihn nicht ins Lokal ließen.
Götter-Gattin. Der Betroffene hatte laut Polizei vor dem Eingang des Lokal uriniert. Als er deshalb vertrieben wurde, zog er schimpfend und tobend von dannen. Bis er eine halbe Stunde später wieder vor dem Lokal auftauchte. Diesmal allerdings mit einer Axt in der Hand. Polizeijurist Markus Plazer: "Der Verdächtige hatte seine Frau angerufen und ihr gesagt, sie solle ihm eine Hacke bringen." Was die Gattin offenbar tat. Der 35-Jährige wurde von den Türstehern überwältigt und von der Polizei in die Justizanstalt Klagenfurt gebracht. Er gab an, sechs Bier getrunken zu haben.
Mit Sessel auf Beamten. Ein anderer Kirchtagsgast, 31 Jahre alt, wurde ebenfalls rabiat. Er begann vor einem Lokal, Tische um sich zu werfen. Als die Polizei kam, ging er mit einem Gartensessel auf die Beamten los.
Ausgeraubt. Und einem dritten Festbesucher wurde "das Urinieren im Freien", wie die Polizei sagt, zum Verhängnis. Der Betroffene gab an, von hinten bedrängt und ausgeraubt worden zu sein, während er sein Geschäft erledigte. Fünf oder sechs Personen sollen ihm 200 Euro gestohlen haben. Näheres konnte der Mann bei seiner Einvernahme aber nicht sagen: Er war so stark betrunken, dass er kaum reden konnte.










