Schulden als Tatmotiv: Filialleiter täuschte Überfall vor
Der 23-jährige Angestellte hatte in den letzten Wochen mehrere tausend Euro verspielt. Mit einem fingierten Überfall wollte er seinen Spielschulden begleichen.

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Dienstag um 16.00 Uhr, erstattete ein 23-jähriger Angestellter eines Wettbüros in Villach die Anzeige, wonach er kurz zuvor von einem unbekannten Mann überfallen worden sei und 12.000 Euro geraubt worden seien.
Sichergestellt. Zwar war der fingierte Überfall vom jungen Täter genau durchgedacht, trotz allem verstrickte er sich in immer mehr Wiedersprüche.
Schlag ohne Spuren. "Die ärztliche Untersuchung hat nichts ergeben, bei einem starken Schlag ist das fast unmöglich", sagt Christian Martinz, stellvertretender Leiter des Landeskriminalamtes. "Doch er hatte nur eine leichte Rötung."
Schulden als Tatmotiv. Es wurde weiters bekannt, dass der Mann finanzielle Probleme hat. In die Enge getrieben, gestand er schließlich, den Raubüberfall vorgetäuscht zu haben. Er habe Schulden begleichen wollen, die ihm seine Spielsucht eingebrockt habe. Der Mann hat im eigenen Wettbüro an den Automaten gespielt. Jetzt wird er wegen Unterschlagung und Vortäuschung einer Straftat angezeigt. Die Kosten des Polizeieinsatzes wird er zudem tragen müssen.











