Villacher von Gabelstapler erdrückt: bedingte Haftstrafen
Das Unglück bei einem Praxislehrgang führte nun zu bedingten Strafen im Ausmaß von vier und acht Monaten. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.

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Wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen sind am Dienstag in Klagenfurt ein Gabelstapler-Fahrlehrer und dessen Schüler zu bedingten Haftstrafen in der Dauer von vier und acht Monaten verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt warf den Männern vor, für den Tod eines 57 Jahre alten Villachers verantwortlich zu sein, der während einer Schulung im August des Vorjahres von einem Gabelstapler erfasst und gegen den Metalltürrahmen eines Garagentores gedrückt worden war.
Bedenkzeit. "Die Urteile sind nicht rechtskräftig, alle Parteien haben sich Bedenkzeit erbeten", erklärte Norbert Jenny, Sprecher des Landesgerichts Klagenfurt gegenüber der APA.
Übersehen. Der Verunglückte hatte gemeinsam mit einigen anderen Arbeitslosen an einem Kurs des Berufsförderungsinstitutes in einer Lagerhalle einer Villacher Firma teilgenommen. Dabei übten die Männer das Fahren mit einem Gabelstapler. Ein 41 Jahre alter Arbeitsloser übersah beim Rückwärtsfahren drei der übrigen Kursteilnehmer.
An Folgen verstorben. Zwei von ihnen konnten gerade noch zur Seite springen, der Dritte schaffte es nicht mehr und wurde vom Stapler erfasst. Der schwer verletzte Mann starb sechs Wochen nach dem Unfall an den Folgen seiner Verletzungen.











