Stadt löste wildes Campieren der Roma in Warmbad auf
Volksgruppe wurde vor die Wahl gestellt: weiterfahren oder Übersiedelung auf einen offiziellen Campingplatz.

Foto © ZoreBinnen 24 Stunden müssen die Roma ihr Lager aufgelöst haben
Auf ihrem Weg in den Süden zu einem großen Treffen aller in der Welt verstreuten Roma machen Mitglieder der Volksgruppe traditionell in Villach Halt. Allerdings nicht auf einem offiziellen Campingplatz, sondern - ebenso regelmäßig - auf der grünen Wiese. Diesmal nicht auf dem Wasenboden, sondern am Ackern-Areal in Warmbad.
"So geht das nicht!", erklärt Stadtrat Walter Lang. "Man kann sich nicht einfach niederlassen, wo es einem gefällt. Hier liegt überall Müll herum, wir haben gerade unsere Flurreinigungsaktion laufen und das Grundstück ist außerdem Privateigentum!" Mitsamt Polizei und Vertretern des Magistrates schritt Lang ein:
Feld räumen. "Binnen 24 Stunden müssen die Roma von hier weg, sie können sich einen offiziellen Campingplatz suchen." Den abgelagerten Müll müssten sie freilich entsorgen, die Verwaltungsstrafe bezahlen. Lang: "Es handelt sich hier um gut 30 Wohnwägen samt Privatfahrzeugen, das ist kein Sammelplatz." Mit Fremdenfeindlichkeit habe die Aktion nichts zu tun, versichert Lang. "So gehen wir gehen jeden vor, der unsere Gesetze missachtet."












