Ein Blick hinter die "Bretterwand"
Geschützt vor neugierigen Blicken genießen Hotelgäste jeden Komfort in fünf Cabanas und einem exklusiven Beach-Club.

Foto © Kleine Zeitung Online/Watscher
Sie ist Kärntens meist diskutierte und vermessene Mauer: Die 70 Meter lange Wand, die den Beachclub des Schlosshotels von der Promenade trennt. Was sich in den letzten Tagen davor abgespielt hat - nämlich Unmut und Proteste über den abhanden gekommenen Seeblick - ist schon hinlänglich bekannt.
Fünf intime Cabanas.
Die Kleine Zeitung warf nun erstmals einen Blick hinter die Kulissen, in das Seebad der Reichen und Schönen. Auf der anderen Seite der mittlerweile mit Efeu aus Florenz begrünten Holzwand (nur dort gab es die Kletterpflanze in ausreichender Menge) tut sich ein wahres Strand-Paradies auf. Die türkisen Wellen des Wörthersees lecken auf ein Plateau aus Lärchen-Dielen, wo sich die Gäste aus Hotel und den Appartement-Villen in komfortablen Luxusliegen die Sonne auf den Bauch scheinen lassen werden. Mittelpunkt ist ein 1500 Quadratmeter großes Schwimmbecken aus Stahl, das nach Sonnenuntergang sanft ausgeleuchtet wird.
Edel-Lounges. Die vielzitierte "Bretterwand" ist eigentlich die Rückwand von fünf geräumigen Cabanas, die im Moment noch mit Schachteln vollgestopft sind, in denen die Einrichtung für fünf Edel-Lounges verwahrt wird, die mit einem luftigen Leinen-Vorhang vor neugierigen Blicken schützen werden. Darin kann sich zurückziehen, wer seine Ruhe haben, unerkannt bleiben oder einfach einen intimen Tag mit Freunden und Familie am See verbringen will. Je nach Zusatzleistung, wie Champagner, Dinner, Snacks oder einer Relax-Massage, kostet ein Tag zwischen 250 und 650 Euro.
Anlegen vor Publikum.
Wer mit seinem Schiff an einer der 24 Bootsanlegestellen anlegt, sollte es verdammt gut machen. Das Anlegemanöver läuft nicht nur vor den Augen der Badegäste ab, sondern auch unter Beobachtung der Gäste des Restaurants Seespitz ab und da sollte man gute Figur machen. Das "Seespitz" ist das Gegenteil der "Bretterwand". Die sommerlich-luftige Architektur mit viel Glas und wenig Holz lässt einen herrlichen Ausblick von der Promenade auf den See zu. "Alle sind hier herzlich willkommen. Auch die Preise sind moderater, als im Schloss", lädt der Managing Direktor der Schloss Velden Errichtungs GmbH. Kurt Mahnert jene ein, die sich ein leichtes, sommerliches Menü am See gönnen wollen.
127 Millionen Euro hat die Hypo Group Alpe-Adria in das Schloss Velden investiert. Die Capella Group von Grandseigneur der internationalen Hotellerie, Horst Schulze, wird das Haus führen und am 28. Mai offiziell eröffnen.











