Grabner freut sich auf VSV-Spiele
Michael Grabner ist am Samstag in seiner Heimatstadt Villach eingetroffen. Etwa 100 Fans begrüßten ihn vor der Stadthalle. Am Sonntag gibt Grabner nach zwei Jahren sein Comeback im VSV-Dress.
Quelle © KLZ VSV: "Grabner-Mania" in Villach
Mit Michael Grabner ist der dritte NHL-Österreicher gelandet und daheim in Villach. Nervosität und Kribbeln der Fans, Funktionäre, Journalisten und des Sicherheitsdienstes vor der Stadthalle waren förmlich spürbar. Speziell der Ordner am Schranken dürfte Grabner (noch) nicht erkannt haben. Er stoppte ihn, wollte ihn gar nicht zur Halle lassen...
Dort war Michael Grabner freilich längst erkannt, wurde beim Ausladen seiner Tasche im Design der New York Islanders stürmisch begrüßt. Markus Peintner war der erste VSV-Spieler, der auf den Parkplatz kam. "Willkommen zurück, schon lang nicht mehr gesehen", sagte Peintner grinsend. Gemeinsam hatten die beiden bis vor ein paar Wochen das Sommertraining beim VSV abgespult.
Großer Empfang
Der nächste Weg führte Michael Grabner in die Katakomben der Stadthalle. Zeugwart Sekulic stellte Grabners Orientierung auf die Probe - er versuchte, den Heimkehrer mit handgemalten "Wegweisern" zu verwirren. Doch Grabner ist in Villach zu Hause. Er weiß hier, wo es langgeht. Selbst die Legionäre, allen voran John Hughes und Derek Ryan, hießen den NHL-Stürmer beinahe überschwänglich willkommen.
Nachdem Michael Grabner seine Utensilien verstaut hatte (Kabinenplatz zwischen Derek Damon und Peintner), führte sein Weg zurück zu den zahlreichen Journalisten. Ein wahres Blitzlichtgewitter setzte ein, als er ins VSV-Trikot mit seiner NHL-Rückennummer 40 schlüpfte. Geduldig nahm sich Grabner der Fragen an. Die Reisestrapazen, der letzten Stunden schienen an ihm komplett vorübergegangen zu sein. "Es ist schon komisch. Vor ein paar Stunden bin ich noch in New York auf dem Eis gestanden und jetzt bin ich endlich hier in Villach."
Star zum Anfassen
Mittlerweile hatten sich vor der Stadthalle an die 100 Fans versammelt, die auf ihren Star warteten. Als der vor die Tür trat, brandeten spontaner Jubel und Applaus auf. Michael Grabner bewies demonstrativ, dass er ein Star zum Anfassen ist, als er geradewegs zur Menge marschierte. Grabner wurde um zahllose Autogramme und Fotos gebeten, erfüllte alle Wünsche mit einem Lächeln auf den Lippen.
Selbst an Trainer Hannu Järvenpää, der den VSV schnurgerade an die Tabellenspitze geführt hat, ging die Euphorie um die Grabner-Heimkehr nicht spurlos vorüber: "Das ist super für Villach, wenn einer wie Michael beim VSV spielt." Andererseits stellt ihn Grabner vor seiner Premiere im Match gegen Dornbirn auch vor ein Problem. Zuletzt funktionierte der VSV einwandfrei, blieb in dieser Saison nach 60 Minuten sogar noch ungeschlagen.
Über die Aufstellung für das Spiel gegen Dornbirn wollte der finnische Trainer noch nichts verraten. "Ich habe die Aufstellung zwar im Kopf, aber ich werde sie erst nach dem Vormittagstraining bekannt geben." Bei den Villachern wird am Sonntag Niki Hartl fehlen, dafür sind Patrick Platzer und Marius Göhringer wieder mit dabei.


















