Villacher Wohngebiet vor Feuer gerettet
Im Villacher Stadtteil St. Martin brannte am Donnerstag ein Nebengebäude. Die Feuerwehren konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen, zur Beseitigung der Glutnester musste allerdings ein großer Teil des Dachs entfernt werden.

Foto © HFW Villach/KKDer starke Rauch war weithin sichtbar
Lodernde Flammen, dichte Rauchschwaden, beißender Brandgeruch: ein Feuer, welches Donnerstagnachmittag mitten im dicht besiedelten Stadtteil Villach-St. Martin rasch um sich griff, gefährdete angrenzende Einfamilienhäuser. Der blitzschnelle und professionelle Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren St. Martin, Pogöriach, Fellach und der Hauptfeuerwache Villach rettete das Wohngebiet vor einer Ausbreitung des Feuers.
Ein Bewohner von St. Martin hatte einen lauten "Klescher" gehört. Als der Mann Nachschau hielt, sah er am Gartenhaus der Nachbarn - das Ehepaar war kurz weggefahren - Flammen emporlodern. Er alarmierte sofort die Feuerwehr. "Um 15.45 Uhr gab es Sirenenalarm, fünf Minuten später sind wir zum Brandort ausgerückt", berichtet der Kommandant der FF St. Martin, Oberbrandinspektor Josef Rossmann, der den Einsatz mit 50 Mann und acht Fahrzeugen leitete.
Vollbrand
"Das Gebäude im Garten stand in Vollbrand und die Fichtenhecke hatte bereits Feuer gefangen", schildert Rossmann die dramatische Situation. "Die Entfernung vom Brandobjekt zum Wohnhaus sowie zum Nachbarhaus beträgt jeweils nur fünf Meter." Rossmann und seine Leute starteten einen massiven Löschangriff mit insgesamt rund 400 Meter Schlauchleitungen. "Als Erstes sind wir mit den Hochdruckleitungen hineingefahren", so Rossmann. "Aufgrund der starken Rauchentwicklung war der Einsatz nur mit schwerem Atemschutz zu bewältigen." Für die heimkehrenden Hausbesitzer war das Geschehen ein Schock, doch ihr Wohnhaus blieb unversehrt. Bald waren Brand und Glutnester völlig eingedämmt.
Brandursache dürfte laut Polizei Selbstentzündung von trockenem Brennholz gewesen sein, das im Bereich eines Glastisches lag.













