"Lauter wird es nicht mehr"
Die Wogen gehen hoch rund um die geplante Betonbrechanlage in einem Waldstück in Zwischenbergen. Höchstwahrscheinlich "Ja" zur Anlage.
70 Lkw pro Tag und ein Maschinenlärm von 100 Dezibel lassen bei den Anrainern die Alarmglocken schrillen. Eine Bürgerinitiative wurde gegründet (siehe Artikel rechts). Magistratsvertreter Alfred Winkler kann den St. Ruprechtern jedoch nur wenig Hoffnung machen: "Mehrere Gutachten zeigen, dass der bei den Anrainern wahrgenommene Lärm nicht stärker ist als der aktuelle Geräuschpegel, der durch die stark frequentierte Landesstraße erzeugt wird." Soll heißen: Auch durch die neue Anlage, die nicht einsehbar im Wald arbeiten soll, wird es nicht mehr lauter. Staub halte sich in Grenzen, mit der Bewilligung wäre demnächst zu rechnen. Einspruch ist möglich.
Gesamtlösung für Dorf gefordert
Und der starke Lkw-Verkehr? "Wir brauchen hier eine Gesamtlösung für unser Dorf", erklärt Nachbar Robert Bauer. "Über den schmalen Pomonaweg donnern nämlich permanent die Lkw. Es gibt hier zwei Bushaltestellen. Vor allem für die Kinder ist der Schwerverkehr eine permanente Gefahr!" Winkler: "Der Verkehrsknoten St. Ruprecht wird demnächst adaptiert, dann könnte man ein offizielles Verkehrszeichen aufstellen, um den belastenden Lkw-Verkehr besser zu kanalisieren."










