Walcher spielt Walther im REM
Neue Lieder von Heinrich Walcher führen vom Mittelalter bis ins Jetzt.
VILLACH. 120 Lieder hat Heinrich Walcher (64) auf Tonträger gepresst. Seinen ersten Superhit in der Austropop-Szene landete er gleich zu Beginn seiner Laufbahn 1972: "Gummizwerg". Dabei ist Musik für den Wiener, der 20 Jahre in Kärnten lebte, eher ein Nebenprodukt. "Meinen Lebensunterhalt verdiene ich nach wie vor mit der Malerei. Von der Musik kann ich aber nicht lassen", erzählt Walcher, der an der Akademie für angewandte Kunst bei Wolfgang Hutter studierte.
Dass er musikalisch eher als "Geheimtipp" gilt, hat damit zu tun, dass er sich mit Öffentlichkeitsarbeit eher zurückhält. "Ich mache keine Medienarbeit und ich habe keinen Manager", sagt er. Mit seiner neuen CD "Walcher von der Vogelweide" will er aber eine Ausnahme machen. "Sie ist originell genug, um Aufmerksamkeit zu erregen." Die Nähe zum Minnesänger Walther von der Vogelweide ist dabei nicht nur als Wortspiel gedacht. "Es gibt inhaltlich Parallelen, eine Mischung aus kritischen, zeitbezogen Liedern, romantischer Liebeslyrik und Komik." HARALD SCHWINGER
Präsentation. 2. Juni, REM, 10.30 Uhr.











