Anrainer wollen Straße mitplanen
Meerbothstraße in Lind ist zur Durchzugsstrecke geworden. Verbesserungsideen gesucht.
Die 30er-Beschränkung ist hier zum Hohn geworden, der Verkehr hat sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. Man muss etwas dagegen unternehmen!", dachte sich Gerda Obermoser, Künstlerin und Anrainerin der Meerbothstraße in Villach-Lind. Zudem ist der Straßenbelag völlig desolat, die Sanierung steht an. "Aber wir Anrainer wollen uns gern in der Ideenfindung einbringen, möchten die Planung mitgestalten, uns nicht überrumpeln lassen, um dann unzufrieden zu sein." Obermoser hat für Mittwoch, 30. Mai, um 18.30 Uhr im Gasthaus Annenhof ein Bürgertreffen geplant. "Wir sollten überlegen, ob die 15 gesunden Bäume hier tatsächlich geopfert werden sollen, ob wir einen nordseitigen Gehsteig möchten, die Bodenschwellen rückgebaut werden sollen", regt die Initiatorin der Anrainermitbestimmung an. Auch die Ausfahrten aus Nebenstraßen könnten besser gekennzeichnet werden, die Geschwindigkeitsbeschränkung ist zu diskutieren.
Die Polizei hat Frequenzmessungen gemacht, die einfließen sollen. Planungsreferent Günther Albel hat Obermoser zusagt, die Nachbarn in die Planung einzubinden. Obermoser ist auch per E-Mail puravida08@gmx.at oder per Telefon unter 04242- 28 7524 erreichbar.










