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    Zuletzt aktualisiert: 25.05.2012 um 07:08 UhrKommentare

    Gutes Klima für den Speck

    Villacher Fleisch-Unternehmen Frierss investierte kräftig in Umweltschutz. Lob vom Minister.

    Kurt Frierss jun. präsentiert stolz das Klimazertifikat, das der Familienbetrieb erhalten hat

    Foto © KK/HippKurt Frierss jun. präsentiert stolz das Klimazertifikat, das der Familienbetrieb erhalten hat

    Dem Speck schmeckt's, den Kunden auch und der Umwelt erst recht. Gleich "mehrere hunderttausend Euro" investierte der Villacher Fleischwarenerzeuger Rudolf Frierss in die klimatechnische Verbesserung seiner beiden Betriebe. "Um den Energiebedarf in unserem Hauptwerk zu senken, haben wir in die mit Ferngas gespeiste Heizungsanlage mit einem modernen sogenannten Ecojetsystem ausgestattet", schildert Geschäftsführer Rudolf Frierss. "Die neuen Bedingungen in den Reiferäumen im Hauptbetrieb in Villach für Schinkenspeck und für den Rohschinken in Treffen bedeuten eine noch bessere Qualität der Produkte." Der umwelttechnische Zusatznutzen: Die Einsparungen am Energiesektor sind erfreulich. "Es ist uns gelungen, den Energiebedarf um knapp acht Prozent zu senken", schildert Frierss. Das bedeutet ebenso, dass pro Jahr rund 24 Tonnen Kohlenmonoxid weniger in die Villacher Luft geblasen werden, auch der Ausstoß von Schwefeldioxid und Stickstoffmonoxid hat sich durch die kräftige Umweltinvestition deutlich verringert. "Die maximale Zufuhr von reinster Gegendtaler Luft haben wir technisch optimiert", erklärt Kurt Frierss jun. weitere Details des klimafreundlichen Investitionsprojektes. "Wir sind zudem auch Partner des Recyclingsystems und des Grünen Punktes, was ebenfalls zur Reduzierung von Treibhausgasen beiträgt."

    Offizielles Lob

    Der Lohn der guten Tat ließ nicht lange auf sich warten: Frierss wurde mit dem Klimazertifikat des Institutes für Energie- und Umweltforschung Heidelberg ausgezeichnet. Und gestern stellte sich Umweltminister Nikolaus Berlakovich persönlich ein, um sich ein Bild von dem Villacher Vorzeigebetrieb zu machen.

    Rudolf Frierss versicherte dem prominenten Besucher: "Verantwortungsvolle Umweltpolitik betrifft uns ja schließlich alle, wir leben die Regionalität und wollen mit Produktqualität nicht nur zufriedene Kunden erreichen, sondern auch die Arbeitsplätze in unserem traditionsreichen Unternehmen sichern."

    ELENA MOSER

    FAKTEN

    Eckdaten. Das Villacher Fleischerunternehmen Frierss existiert bereits seit dem Jahr 1898. Der Familienbetrieb hat ein großes Werk in der Maria Gailer Straße und einen Betrieb in Treffen. 110 Mitarbeiter werden beschäftigt.

    Spezialitäten. Frierss ist vor allem bekannt für seine italienische Produktpalette und zählt zu den führenden Unternehmen im Bereich der Kärntner Spezialitäten.

    Vertrieb. Frierss betreibt nicht nur fünf Filialen in Villach, sondern verkauft seine Erzeugnisse im gesamten EU-Raum, sogar nach Japan und Russland werden Frierss-Produkte geliefert. 15 Prozent der Waren werden exportiert. Im österreichischen Lebensmittelhandel und in der Gastronomie findet Frierss Abnehmer. Insgesamt verlassen 3000 Tonnen Fleisch- und Wurstspezialitäten pro Jahr den Betrieb.

    Preise. Bei internationalen Wettbewerben heimst das Villacher Unternehmen traditionell Medaillen für seine Produkte ein. Jüngst regnete es in Stuttgart drei Mal Gold und zwei Mal Silber für kärntentypische Dauerwaren.

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