Buwog-Wohnungen werden bezahlbarer
Wohnungsgesellschaft und Wohnbaureferent des Landes Kärnten haben sich auf Lösung geeinigt.

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Das Problem mit dem massiven Mietpreiserhöhungen für die rund 12.000 Wohnungen der Buwog und der ESG in Kärnten ist gelöst. Das Land und die beiden Gesellschaften haben sich darauf geeinigt, die fälligen Rückzahlungen auf längere Zeit als vorgesehen zu erstrecken und die Erhöhungen durch diese Maßnahme im Rahmen zu halten.
Für 97 Prozent der betroffenen Fälle hat es bereits eine Einigung mit den Mietern gegeben. Offen waren zuletzt zwei Anlagen in der Auer-von-Welsbach-Straße in Villach und in der Rilkestraße in Klagenfurt. Dort liegen die Mieten trotz der steigenden Mietzahlungen unter dem Marktniveau. Deshalb hätte sich für die Bewohner eine zusätzliche Kostenbelastung von 2,37 Euro pro Quadratmeter ergeben. Für diese Wohnanlagen wird vorgesehene Erhöhung nicht in voller Höhe schlagend sondern vorerst nur um 50 Cent pro Quadratmeter. Die weiteren Erhöhungen erfolgen in Halbjahresschritten um jeweils weitere 50 Cent.
Daniel Riedl, Vorstandsmitglied der Buwog-Eigentümerin Immofinanz: "Wir sind uns der Probleme, die unsere Mieter durch steigende Rückzahlungskosten für ihre Darlehen haben, sehr bewusst. Wir sind aber ein privates Unternehmen, unseren Aktionären verpflichtet und können nicht einfach auf uns zustehende Einnahmen verzichten." Riedl betonte, dass seine Gesellschaft in Kärnten 568 Wohnanlagen mit 11.256 Einheiten vermiete und weitere 15.000 verwalte. "Das sind wichtige Faktoren in der Kärntner Wirtschaft." Wohnbaureferent Christian Ragger (FPK) begrüßte die Lösung: "Wir mussten eine Erblast aus dem Jahr 1984, als für geförderte Wohnungen am dem 21. Jahr massive Preissprünge beschlossen wurden, abfedern."











