Kletterunfall in Warmbad
Bergretter, Polizei, Alpinpolizei und Rotes Kreuz bargen verletzten Sportkletterer aus unwegsamem Gelände im Bereich der Napoleonwiese.

Foto © KK/GfreinerDer Rettungsweg führte 600 Meter durch unwegsames Gelände
Es war in diesem Jahr der erste Einsatz in Warmbad, zu dem die Mitglieder der Bergrettung Ortsstelle Villach gerufen wurden: Am Sonntagnachmittag ereignete sich an der Kletterwand nahe der Napoleonwiese ein Unfall. "Wir wurden über die Landesleitstelle alarmiert, weil sich das Opfer in unwegsamem Gelände befand", erklärt Einsatzleiter Gerhard Gfreiner. Ein 39-jähriger Sportkletterer war im Vorstieg gestürzt und hatte sich dabei schwere Verletzungen im Kopf- und Schulterbereich zugezogen. Ein Arzt, der zufällig vor Ort anwesend war, leistete sofort Erste Hilfe und alarmierte die Einsatzkräfte.
Mit 14 Rettern, zwei Polizistinnen, einem Alpinpolizist und drei Rotkreuz-Sanitätern wurde der Bedauernswerte nach einem 20-minütigen Zustieg geborgen. Dieser steile Weg führte die Einsatzkräfte 600 Meter durch unwegsames und steinschlaggefährdetes Gelände. "Die Touren in Warmbad sind sehr anspruchsvoll und durch die Überhänge auch bei regnerischem Wetter zu klettern", erklärt Gfreiner. Pro Jahr leisten die Villacher Bergretter dort drei bis vier Einsätze. Der Patient wurde schließlich dem Roten Kreuz übergeben und ins LKH Villach gebracht.











