Jugendliche rasten in Stützpfeiler
Spektakuläre Übung in Villach: Feuerwehr und Rettung bargen Verletzte aus Bahnhofs-Tiefgarage.

Foto © ZoreÜbung: Feuerwehr, Rotes Kreuz und Arbeiter-Samariter-Bund mussten zwei Personen aus dem Auto bergen
Um 19.10 Uhr schrillte Montagabend bei der Hauptfeuerwache Villach der Alarm. Drei Minuten später ist der erste Trupp schon vor Ort: in der Tiefgarage unter dem Busbahnhof.
Es ist alles nur Übung, doch die Feuerwehren und Einsatzkräfte von Rotem Kreuz und Arbeiter-Samariter-Bund nehmen ihre Arbeit ernst. Die Übungsannahme: "Jugendliche haben ein Rennen in der Tiefgarage veranstaltet und sind in einen Stützpfeiler gefahren. Zwei waren schwer verletzt und eingeklemmt. Eine dritte Person verließ das Auto und irrte herum", berichtet Richard Werdinigg, Kommandant-Stellvertreter der Hauptfeuerwache.
Die Einsatzleitung hatte Brandmeister Martin Gajsek über. Er koordinierte den Ablauf: Jeder Handgriff musste sitzen, es ging um Menschenleben.
"Die zwei eingeklemmten Personen waren schnell befreit. 10 bis 15 Minuten braucht man dafür, je nachdem, wie das Fahrzeug verspannt ist", sagt Werdinigg.
Eine Übung wie diese ist für die Einsatzkräfte eine große Herausforderung, mit Spielen hat das nichts zu tun. "Das war eine Alarmübung. Der Einsatzleiter bekommt nur die Situation übermittelt", sagt Werdinigg. Vor Ort wollte man testen, wie man mit dem Einsatzort Tiefgarage zurechtkommt. "Wir kommen nur mit dem Bergefahrzeug in die Tiefgarage, Geräte müssen wir runtertragen", sagt Werdinigg. Das Fazit? Übung gelungen. Nach etwas mehr als 30 Minuten waren die Leute gerettet.
Features
Fakten:
Wo? Villach, Tiefgarage unter dem Busbahnhof.
Situation: Drei Jugendliche rasen in einen Stützpfeiler.
Warum? Einsatzkräfte prüften: Zugangsmöglichkeiten, Anfahrtswege und Aufstellflächen.











