Villach hat die Nase vorn: Erfolg für "Smart City"
Aus 18 Klimaschutz- und Energieprojekten wurde Villach ausgewählt.

Foto © Preiss/StadtDoris Bures und Helmut Manzenreiter
VILLACH, WIEN. Die Bemühungen der Stadt Villach in Richtung "Smart City" werden belohnt: Infrastrukturministerin Doris Bures präsentierte Villach gestern als eines von sechs Siegerprojekten, die sich besonders um Umwelt- und Klimaschutz, kontrollierten Energieverbrauch und innovative Ressourcennutzung bemühen. Dafür bekommt die Stadt 2,5 Millionen Euro, die als Förderung in "Smart City"-Projekte fließen.
"Wir arbeiten seit Jahren am Thema erneuerbare Energie", so Bürgermeister Helmut Manzenreiter bei der Vorstellung in Wien. "Im Projekt Vision 2050 haben wir einen Rahmen für die Weiterentwicklung dieses Weges geschaffen und einen Aktionsplan festgelegt." Potente Firmen und Institutionen sind im Projekt "Smart City" Partner der Stadt. Manzenreiter: "Carinthian Tech Research, Fachhochschule, Infineon, Kelag, aber auch Siemens, die Alpine Energie und einige mehr ziehen hier mit uns an einem Strang."
Es wäre wesentlich, daran weiterzuarbeiten, dass steigende wirtschaftliche Erfolge nicht länger an wachsenden Energieverbrauch gekoppelt werden, so der Bürgermeister. Die Bürger werden in den Prozess mit einbezogen, in lokale, erneuerbare Energieformen und moderne Technologien wird sehr stark investiert.
Das Villacher Energietestgebiet umfasst 1300 Haushalte im Stadtteil Auen.











