Saisoneinstieg nach Maß
Markus Hohenwarter lief beim Berlin-Halbmarathon in 1:04,41 Stunden die zweitschnellste Zeit seiner Karriere.
VILLACH. Rund 30.000 Läufer und Läuferinnen aus 91 Nationen nahmen letztes Wochenende rund um das Brandenburger Tor den Berlin-Halbmarathon in Angriff. Mitten unter ihnen war auch Markus Hohenwarter vom LC Villach. Und der Gailtaler zeigte zum Auftakt der neuen Saison gleich einmal, dass mit ihm heuer wieder schwer zu rechnen ist. In 1:41,41 Stunden holte sich Hohenwarter nicht nur den Sieg in der Klasse M30, sondern auch den ausgezeichneten 13. Gesamtrang.
Zweitschnellste Zeit
Weit mehr wiegt allerdings die Tatsache, dass Hohenwarter die zweitschnellste Zeit seiner Karriere erreichte und seinen eigenen Landesrekord nur um 15 Sekunden verfehlte. Zudem führt er nach diesem Ergebnis die österreichische Halbmarathon-Jahresbestenliste an.
"In Vorbereitung auf den Linz-Marathon (22. April) hatte ich viel trainiert und fühlte mich im Vorfeld noch etwas müde. Beim Rennen lief ich der Müdigkeit aber davon, das Resultat daraus ist mehr als zufriedenstellend", resümiert der regierende Marathon-Staatsmeister. Für Linz hat sich der 31-Jährige den nächsten Erfolgslauf vorgenommen: das Olympialimit (2:14,00) für London 2012 soll geschafft werden.
Run aufs Limit
Die Vorzeichen stehen jedenfalls gut: Die Form passt und sollte bis Linz noch besser werden. Zudem wird es in Linz ein Tempo-Macher-Trio (u. a. mit Marathon-Rekordmann Günther Weidlinger) geben, in dessen Sog Markus das Unmögliche möglich machen möchte. Hohenwarter, der sich über die Halbmarathondistanz stärker einschätzt, weiß aber: "Diese Zeit ist nur bei optimalen Bedingungen und mit einem Traumlauf möglich. Ich habe gut trainiert, bin mental bestens eingestellt und stelle mich gerne der Herausforderung."















