Auto prallte gegen Güterzug
Feuerwehrkommandant (31) geriet in Weißenstein auf Weg zur Arbeit auf beschranktem Bahnübergang auf Geleise. Sein Wagen wurde von "Taurus"-Lok gerammt.

Foto © KLZ/Scheriau
Tag und Nacht ist er bereit, mit seinen Kameraden der FF Weißenstein, Mitbürgern zu helfen und Leben zu retten. Sein eigenes Leben hing Dienstag gegen 5 Uhr früh an einem seidenen Faden. "Ich war mit meinem Pkw unterwegs zur Frühschicht in Villach", schildert Feuerwehrkommandant Florian Drußnitzer (31), Facharbeiter bei "Infineon". Den beschrankten Bahnübergang Puch/West an der Ferndorfer Landesstraße hat er schon tausende Male passiert.
Und oder gerade deshalb geschah das, was sich Drußnitzer nicht erklären kann. Trotz geschlossenem Halbschrankens, so Ermittlungen der Polizei, geriet der Ehemann und Vater einer bald drei Jahre alten Tochter auf die Geleise. An der Fahrerseite wurde sein Audi A 4 von den Puffern einer "Taurus "-Lok, die eine Güterwagengarnitur von Spittal Richtung Villach zog, erfasst. "Ich habe einen Knall gehört. Dann flog das Auto über die Böschung in ein Feld", schildert Drußnitzer.
Der Erste, der zufällig an der Unfallstelle vorbeikam, war sein Feuerwehrkamerad Peter Sandrieser. Er half Drußnitzer aus dem Auto. Wenig später trafen Kameraden der FF-Puch unter Einsatzleiter Klaus Kofler am Unfallort ein. "Ich danke Gott, dass ich lebe, und meinem vor sechs Jahren verstorbenen Vater, der sicher schützend die Hand über mich gehalten hat", sagt Drußnitzer. Er kam "nur" mit Prellungen am Körper davon und konnte bald wieder aus dem LKH Villach entlassen werden.












