In Italien hängen die Punkte hoch
Rollhockeyklub (RHC) Villach zahlt vorerst noch kräftig Lehrgeld. Erst ein Sieg!
VILLACH. Da in Österreich nur vier Klubs in der Rollhockey-Bundesliga vertreten sind, pendeln diese zwecks Intensivierung ihres Spielbetriebes ins benachbarte Ausland aus. So gehen die drei Vorarlberger Klubs schon seit Jahren auch in der Schweiz und in Deutschland auf zusätzliche Punktejagd.
Und auch der RHC Villach geht auf Reisen. So haben Manuel Parfant & Co ab 2005 bereits drei Saisonen in der italienischen Serie B gespielt. Im Vorjahr gab es einen Abstecher in die deutsche Regionalliga Süd, die dann auch mit dem Punktemaximum gewonnen wurde.
"Die Belastung war da zu gering", begründete Trainer Gottfried Kenzian die Rückkehr in die italienische Liga B. Da hängen die Trauben (Punkte) aber wesentlich höher. Zur Halbzeit fällt die Bilanz ernüchternd aus. Mit 10:9 gegen Hockey Thieme gab es bisher nur einen Sieg. "Italien ist mit Deutschland nicht vergleichbar. Die Teilnahme an der italienischen Liga B ist aber die ideale Vorbereitung auf die österreichische Meisterschaft", meint Kenzian.
In der Rückrunde (Start am Samstag gegen Roller Bassano) heißt die Devise jetzt "weg vom letzten Platz." Durchaus möglich, denn G. S. Hockey Trissino oder Hockey Thiene liegen in Reichweite. Dazu werden auch junge Spieler wie Leonhard Kandolf oder Markus Kleinbichler verstärkt eingesetzt.
Leider müssen die Heimspiele weiterhin im etwa zwei Autostunden entfernten Pordenone ausgetragen werden, so wurden in den bisherigen neun Spielen bereits 5114 Kilometer gemacht. WALTER FELDNER














