200.000 Euro für Skaterpark
Die Stadt Villach unterstützt den Jugendrat bei seinen engagierten Projekten. Ziel ist es, durch konkrete Aktionen "drogenfreie Lebensräume für Jugendliche" in der Heimatstadt zu schaffen.

Foto © KLZ/FanturSebastian Farkas, Pfeiler, Nicolas Dular, Anja Rautnig, Manzenreiter
Seit Mai 2011 gibt es den neuen Villacher Jugendrat und seitdem bauen 17 engagierte Jugendliche keine Luftschlösser, sondern setzen sich für konkrete Aktionen in der Draustadt ein. Das Ziel ist, durch Projekte "drogenfreie Lebensräume für Jugendliche" in der Heimatstadt zu schaffen.
Am Donnerstag zog der Villacher Jugendrat gemeinsam mit Bürgermeister Helmut Manzenreiter und Vizebürgermeister Richard Pfeiler Bilanz und stellte gleich die neuen Projekte vor.
Der Skaterpark am Wasenboden erfreut sich großer Beliebtheit. "Er soll künftig vermehrt Jugendliche aus dem Alpen-Adria-Raum anlocken", sagt Jugendrat Sebastian Farkas. Dieser Vorschlag stößt in der Stadtpolitik auf offene Ohren. "In den nächsten zwei Jahren wird die Gemeinde 200.000 Euro für die Modernisierung lockermachen", versprach Manzenreiter.
Körperkultur und Kreativität werden von den Jugendvertretern hochgehalten. "Tanzpartys zu Breakdance - am 9. März - und Standardmusik - am 16. März - werden im Jugendzentrum in der Gerbergasse intensiviert", erklärt Jugendrätin Anja Rautnig. Spezielle Workshops für Breakdance/B-boying will Leo Bilic, ein Schüler der HTL Villach, leiten.
Der Jugendrat wird der Gewalt weiterhin den Kampf ansagen. "Eine Plakataktion mit Gewaltszenen soll abschreckende Wirkung zeigen", sagt Jugendrat Nicolas Dular. "Außerdem planen wir inszenierte Gewaltexzesse, wo die Villacher auf ihre Zivilcourage hin geprüft werden."
Weiters soll der Erlös des Bücherflohmarktes im Jugendzentrum (30. März) dem Förderkindergarten in St. Martin zugutekommen. "Diese enge Zusammenarbeit des Jugendrates mit der Stadt Villach ist ein Novum für Österreich", lobt Bürgermeister Manzenreiter.











