713 Wohnungen vergeben
In Villach sind über 1000 Personen als Wohnungssuchende vorgemerkt: vor allem Singles sowie Hightech-Fachkräfte aus dem In- und Ausland.
Insgesamt 713 Wohnungen konnten im Vorjahr 2011 in Villach vergeben werden: Diese Bilanz zog gestern Villachs Wohnungsreferent Stadtrat Josef Zauchner. "Adäquaten, qualitätsvollen Wohnraum zu fairen Mietpreisen zur Verfügung zu stellen, wird allerdings immer schwieriger", so Zauchner. Im Altbaubereich liege der Mietpreis für Kategorie-A-Wohnungen bei rund sechs Euro je Quadratmeter, bei Neubauwohnungen koste ein Quadratmeter inklusive Heizkosten rund sieben Euro. Mieten über 400 Euro seien für Wohnungswerber aber nur noch schwer leistbar, weiß Zauchner.
Bewährt habe sich, betont Otto Markus Hoffmann, Vorsitzender der Wohnungskommission, das "österreichweit einzigartige Punktesystem bei der sozial orientierten Wohnungsvergabe durch die Stadt".
Groß ist die Zahl der Wohnungssuchenden in Villach: 1110 Personen, davon 212 nicht aus der Draustadt, waren per Ende Jänner 2012 vorgemerkt. Ursache dafür ist neben der steigenden Zahl an Single-Haushalten vor allem die dynamische Stadtentwicklung. Zauchner: "Am Hightech-Standort Villach sind viele neue Jobs entstanden. Fachkräfte aus dem In- und Ausland kommen mit ihren Familien und brauchen Wohnungen." Auf der Warteliste stehen auch 34 Familien mit Flüchtlingsstatus.
Die Stadt Villach verfügt derzeit über 1385 Wohnungen (753 in Kategorie A, 437/B, 195/C). Weiters verfügt die Stadt über 4100 Einweisungsrechte bei gemeinnützigen Baugesellschaften.
Sprechtag: Jeden Mittwoch um 14 Uhr, Wohnungsreferat, Rathaus, Voranmeldung unter Tel. (042 42) 205-3102.










