Wernbergs Zukunft schaut positiv aus
Gemeinde wächst, einige neue Betriebe siedeln sich an. Budget für 2012 ist ausgeglichen.
Ganz gegen den bedauerlichen Bevölkerungsrückgang in ganz Kärnten entwickelt sich die Gemeinde Wernberg positiv. Bürgermeister Franz Zwölbar (SPÖ) konnte bei den Budgetberatungen in der Gemeinderatssitzung Freitagabend mitteilen, dass sich aufgrund der erfreulichen Zuwanderung die Einwohnerzahl sogar erhöht hat, was der Gemeinde eine Erhöhung der Ertragsanteile um 130.000 Euro und der Kommunalsteuer um 50.000 Euro einbringt.
"Und unsere Betriebe sind krisensicher", bringt Zwölbar ein weiteres Argument für seine positive Vorausschau ein, "es sind sogar einige Erweiterungen z. B bei der Firma Wild geplant."
Das Budget für 2011 beschließt die Gemeinde mit sieben Millionen Euro ausgeglichen. Diese erfreuliche Situation und der mit 23,2 Prozent eher unterdurchschnittliche Aufwand für die Personalkosten ermöglichte eine Erhöhung der Gehälter und Löhne der Gemeindebediensteten um 3,5 Prozent.
Erhöht werden allerdings auch die Tarife für den Wirtschaftshof, für die Schneeräumung und für das Altstoffsammelzentrum. In einer Probephase will Vizebürgermeister Waldemar Trost (BZÖ) die zumutbaren Gebühren austesten, "damit die Leute nicht nach Villach fahren müssen."











