Verkehrskonzept wird überarbeitet
Planer lassen die massive Kritik an Annenheimer Verkehrsprovisorium in neues Konzept einfließen. Baubeginn soll kommendes Frühjahr sein.
Einen schwierigen Spagat gilt es für die Planer des neuen Annenheimer Verkehrskonzeptes zu schaffen. Einerseits wollen Gemeinde und Bürgerinitiative eine Verkehrsberuhigung. Anderseits beschweren sich viele über lange Staus und zu enge Farbahnen. "Wir haben am Mittwoch alle Einwände in einem Gespräch mit Polizei, Behörde, Bürgerinitiative und Kanzelbahn gesammelt", berichtet Straßenbauamtsleiter Hubert Amlacher. "Die Planer arbeiten die Kritik und die Vorschläge jetzt in ihr Konzept ein." In zwei Wochen sollte der Plan vorliegen, im kommenden Frühjahr könnte dann mit dem Straßenumbau begonnen werden." Vor allem die Kreuzung in Richtung Landskron, wo die Beschleunigungsspur provisorisch geschlossen wurde, solle überarbeitet werden. Amlacher: "Der von der Bürgerinitiative vorgeschlagene Kreisverkehr würde hier nichts bringen."
Die Anrainer unter Sprecher Peter Tarmann haben sich seit 15 Jahren im Verein "pro Annenheim" formiert. Sie fordern den Rückbau der beiden Ortseinfahrten, Abbiegespuren für die Bergstraße, den Panoramaweg und "Am Hang". Zudem die gesicherte Querungsmöglichkeit für Fußgeher im Westen. Tarmann: "Für diesen Wunschkatalog haben wir 306 Unterschriften gesammelt, diese hat Bürgermeister Karl Wuggenig selbst Landeshauptmann Gerhard Dörfler übergeben." Zum geplanten Parkdeck für die Gerlitzen fordern die Vertreter der Bürgerinitiative eine architektonische Variante, die "sich harmonischer in das Ortsbild einfügt".











