Santer gleich um Längen voraus
Mario Santer konnte auch bei Heimregatta am Ossiacher See seine Klasse ausspielen.
VILLACH. Zwei Tage lang war die Westbucht des Ossiacher Sees fest in der Hand von rund 2200 Ruderern aus elf Nationen. Damit wurde auch die 50. Auflage der internationalen Villacher Ruderregatta zu einem Megaspektakel.
Und erfreulich dabei, dass es nach etlichen Jahren durch Mario Santer - ein Mal mit Thomas Strassegger - wieder zwei heimische Siege gab. Damit geht auch die Erfolgsgeschichte des 16-jährigen Villachers weiter. Nach der Bronzemedaille beim Coupe de Jeunesse in Linz/Ottensheim zeigte Mario auch auf seiner Hausstrecke seine Klasse.
So gewann er im Finale des Junioren-A-Einers in der Zeit von 7:23:99 Minuten gleich mit zwei Längen Vorsprung vor dem wesentlich älteren Tschechen Michal Plocek, der bei der Junioren-WM immerhin Neunter geworden war.
Doch damit nicht genug, holte sich Santer dann mit seinem Klubkollegen Thomas Strassegger auch im Männer-B(U23)-Doppelzweier noch einen klaren Sieg. Dabei wurde das Duo Michal Plocek/Tomas Vondrak von der Rudergemeinschaft Slovacko/Dukla Prag (CSE) gleich um mehr als drei Minuten abgehängt. Aber auch Strassegger war zuvor auch schon im U23-Einer sehr erfolgreich. Denn da musste sich der 19-Jährige in seinem ersten Jahr in der U23-Altersklasse nur dem WM-U23-Sechsten Camillo Franek (WSV Ottensheim) knapp geschlagen geben.
Daniel Loy (RV Villach) ist vor dem Heimrennen im Schüler-Einer von Erfolg zu Erfolg gerudert. Und ausgerechnet zu Hause landete der sieggewohnte 14-Jährige erstmals in dieser Saison "nur" auf dem zweiten Platz. Und das mit dem Minimalrückstand von 30 Hundertstel-Sekunden hinter David Neubauer (WSV Ottensheim). Kärntner Siege gab es weiters durch Raphaela Leitgeb (Villach) im Juniorinnen-B-Finale sowie durch Marc Richter (Albatros) im Männer-B(U23)-Einer. WALTER FELDNER















