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    Zuletzt aktualisiert: 24.06.2011 um 20:17 UhrKommentare

    Er erntet duftende Gesundheit

    Der Villacher Landwirt Hans Innerhofer baut neuerdings als Einziger in Oberkärnten den wertvollen, aber empfindlichen Holunder an.

    Eine ganze Plantage mit prachtvollen Holunderblüten fiel dieser Tage in Villach-Seebach auf: Der als engagierter Obstbauer bekannte Landwirt Hans Innerhofer setzt mit seinem zweiten Standbein neuerdings auf Holunder. Und ist damit der Einzige weit und breit im Oberkärntner Raum.

    "Auf einer Reise durch Neuseeland habe ich diese Form der Landwirtschaft besser kennengelernt", schildert Innerhofer. Auch in Südtirol hat der Anbau von Holunder Tradition. "Kärnten ist dafür sicher auch gut geeignet", dachte sich der Bauer und setzte 2009 die ersten Pflanzen. Der kalte Winter machte Innerhofers erste Bemühungen zunächst zunichte. Holunder ist empfindlich gegenüber Frost.

    Den Hut ziehen

    Heuer soll das Projekt jedoch glücken. "Auf einer Fläche von zwei Hektar sind die Stauden gut gediehen", freut sich Innerhofer. "Die schönen, weißen Dolden haben sogar einen Durchmesser von 30 Zentimeter erreicht. Aber die Blüte dauert nicht lange." Vor der Hollerstaude müsse man den Hut ziehen, zitiert Innerhofer eine alte Volksweisheit, "so gesund ist diese Pflanze, von der Blüte bis zur ausgereiften, schwarzen Beere". Bis er an die Lese schreiten kann, wird es allerdings noch etliche Wochen dauern. "Ende August ist es so weit, und dann muss es schnell gehen", bereitet sich der Landwirt vor. Familienmitglieder und Freunde werden wohl bereits in den frühen Morgenstunden mit anpacken müssen, um die empfindlichen Beerenschopfe nach dem Abnehmen vom Strauch rasch ins Kühle zu befördern.

    Köstlichkeiten

    "4000 Kilogramm pro Hektar sind heuer zu erwarten und Mitte Vormittag müssen wir fertig sein." In ein paar Jahren sollte sich der Ertrag mehr als verdreifachen. Was daraus werden soll? "Einen Großteil des dunklen Saftes will ich dem Apfelsaft beimischen, einiges der Ernte auch zu Schnaps brennen." Weil der Holunder wegen seiner wenigen Zuckergrade nur spärlich Alkohol abwerfe, sei das Produkt wertvoll und hochpreisig. Einen Teil des Saftes will der Landwirt als gesunde "Hollersulze" eindicken. Der tiefdunkle Holunderfarbstoff kann zur intensiven Färbung von Lebensmitteln und Rotwein verwendet werden. Das hat Innerhofer jedoch nicht vor.

    ELENA MOSER

    FAKTEN

    Hausmittel. Holundersaft und die Holunderbeeren, aber auch Tees aus Rinde und Blütenständen gelten als probate Hausmittel gegen Erkältung, Nieren- und Blasenleiden sowie zur Stärkung von Herz und Kreislauf und bei Magenbeschwerden.

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