Freudentag für den Villacher Fußball
Nach 14 Jahren spielt VSV wieder in der Regionalliga. Vernünftige Einkaufspolitik, Regionalligamannschaft steht beinahe.
VILLACH. Es war das traurigste Kapitel in der glorreichen Geschichte des 1920 gegründeten VSV, als 1997 mit der Fusionierung des VSV mit Austria Klagenfurt das "Aus" für den Villacher Spitzenfußball gefallen war. Der VSV war weg vom Fenster, fünf Jahre nur mehr im Nachwuchs präsent. Josef Wirth und Edi Gattringer ist es in erster Linie zu verdanken, dass man wieder in der Kärntner Liga vertreten war.
Endgültig aufwärts ging es vor zwei Jahren, als "Tausendsassa" Egon Putzi als Präsident das Kommando übernommen hat. Mit Peter Hrstic (sportlicher Leiter) und Wolfi Wallner (Trainer) wurde jetzt ganz überlegen der Aufstieg in die Regionalliga geschafft. Heute wird dieses Ereignis groß gefeiert (siehe Programm). "Unser Erfolg sollte honoriert werden", hofft VSV-Klubmanager Peter Hrstic (49), der schon für die Regionalliga plant, auf regen Besuch.
"Wir machen sicher nicht die Fehler von Klagenfurt", meinte Hrstic über seine (Kärntner) Einkaufspolitik. Als Zugänge sind Udo Gasser (Lendorf) und die beiden Villacher Toptalente Paul Jury (18) und Lukas Kircher (17) - zuletzt SV Spittal - fix. Dazu ist man sich auch mit Johannes Isopp und Christian Prawda (beide Austria Klagenfurt) einig. Liga-Torschützen-Zweiter Daniel Barazutti und ein "Heimkehrer" von SG Drautal sollen dazukommen. "Die Verhandlungen laufen noch", so Hrstic. Neuer Tormanntrainer ist Heinz Weber (Austria Klagenfurt). W. FELDNER















