Pralle Ideen für junge Stadt
Villachs neue Jugendräte haben klare Vorstellungen, wie man die Lebensqualität für ihre Alterskollegen in der Stadt weiter verbessern könnte.
Sie besuchen die Villacher Schulen, absolvieren eine Lehre oder streben die Lehre mit Matura an. 17 junge Villacher zwischen 14 und 19 Jahren bilden den neuen Jugendrat und diskutieren am Wochenende über ihre Vorstellungen, Ziele und Strategien. Alle 14 Tage wollen sie künftig zusammenkommen, um für die Jugendlichen etwas in der Stadt zu bewegen.
"Erwachsene planen oft über die Köpfe der Jugend hinweg", sagt Elena Heuberger. "Wir wollen unsere Ideen und Vorstellungen selbst definieren und einbringen." Auch in den Schulen werde vieles ohne die jungen Leute entschieden, das solle sich ändern, nennen die neuen Jugendräte Dominik Maier und Patrick Fritz ihre Motivation für das Mitmachen und das Engagement.
Nicolas Dular bringt sich bereits die zweite Periode im Jugendrat ein. Er setzt sich, wie Nino de Roja auch, für bessere Busverbindungen ein, für mehr Freizeitmöglichkeiten. "Der neue Kulturhofkeller ist super", finden einige. "Da bekommen junge Künstler einerseits die Möglichkeit, sich zu präsentieren." Andererseits gäbe es damit auch für Kunstbegeisterte mehr Chancen, Konzerte und andere Veranstaltungen zu besuchen. Musikwettbewerbe sind ebenfalls gefragt.
Informieren
"Es geht den Jugendlichen um weit mehr, als ums Fortgehen und im Lokal zu sitzen", diskutieren die neuen Jugendräte weiter. "Vielleicht gelingt es uns auch, mehr Information über die vielen Vereine und das Sportangebot an die Jugendlichen heranzutragen." Anja Rautnig denkt daran, sich in den nächsten beiden Jahren der Funktionsperiode auch für Jugendreisen starkzumachen. Magdalena Wögerer hat sich vorgenommen, kostengünstige Nachhilfe und kompetente Hilfestellungen für die jungen Leute zu organisieren.
In den Villacher Schulen wollen sich die Jugendräte in den nächsten Wochen bekannt machen: "Wichtig wäre, wenn wir dort die Gelegenheit hätten, den Jugendlichen zu sagen, was wir planen, aber auch zu erfahren, was ihnen wichtig ist."










