Umspannwerk: Grüne helfen Bürgerinitiativen
In Sigmontitsch, Susalitsch, St. Job, Maria Gail gibt es für Bürger Unterstützung gegen Kelag.
FÜRNITZ. Ein von der Kelag in Fürnitz geplantes Umspannwerk und eine 110-kV-Leitung, die den Großraum Villach mit Strom absichern sollen, sorgen für Verunsicherung und heftige Diskussionen bei der Bevölkerung. In den Ortschaften St. Job, Sigmontitsch, Susalitsch und auch im Villacher Stadtteil Maria Gail haben sich Bürgerinitiativen dagegen gebildet.
Jetzt treten die Grünen entschieden auf den Plan, um die Bürger zu unterstützen und ihnen entsprechende Plattformen zu bieten. "Der Verdacht, dass hier die 380-kV-Stromautobahn nach Italien führen soll, liegt nahe", bringen es die Grüne Gemeinderätin Sabina Schautzer und der Grüne Bezirksvertreter Harald Fasser auf den Punkt. "Keiner der Kelag-Verantwortlichen spricht von den Auswirkungen auf die Umwelt und vom Landschaftsbild." In Salzburg und Oberösterreich, aber auch in der Schweiz wäre es bereits üblich, Hochspannungsleitungen im Erdreich zu verlegen. Fasser: "Das ist natürlich aufwendiger und verringert auch den Gewinn, aber es ist für die Menschen zweifelsfrei besser."
Die Ortschaften, in denen sich jetzt die Bürgerinitiativen gebildet hätten, wären extrem belastet: "Autobahn, Bahnlinie, Erdgasleitung, Lkw-Verkehr durch die Schotterwerke, mehr ist den Menschen hier nicht zumutbar!" kritisieren Schautzer und Fasser. ELENA MOSER











