Drei entlaufene Lamas legten Verkehr lahm
Drei ausgerissene Exoten sorgten gestern Nachmittag auf der Ossiacher See Bundesstraße für turbulente Szenen. Die Lamas schafften es aus ihrem Gehege in Vassach auszubrechen. Erst nach rund zwei Stunden konnten die Tiere wieder unbeschadet zurückgebracht werden.

Foto © KLZ/Erwin Scheriau
Ihre Heimat sind die Andengebiete in Südamerika. Seit einigen Jahren erfreuen sich aber Lamas bei Züchtern und Tierfreunden in Kärnten großer Beliebtheit. Die äußerst genügsamen Tiere gelten als besonders neugierig. So dauerte es am Freitag gegen 12.30 Uhr nicht lange, bis drei Lamas auf einer Koppel im Villacher Stadtteil Vassach bemerkten, dass der Benützer eines Weges, der durch die Weide führt, vergessen hatte, das Gatter zu schließen. Die Tiere machten sich prompt auf "Entdeckungsreise". Ihr Weg führte sie durch einen Wald und über Wiesen in Richtung der viel befahrenen Ossiacher See Bundesstraße. Zuerst machte sich die Besitzerin, eine 41-jährige Büroangestellte, auf die Suche. Mit einer Helferin konnte sie die Lamas zwar sichten, erste Versuche, die Tiere mit Futter anzulocken, schlugen aber fehl.
Schließlich trat die Polizei auf den Plan. Abt. Insp. Franz Zwittnig und Kollege BI. Manfred Karner von der Inspektion Landskron sorgten, unterstützt durch eine Kripostreife und eine Streife der Inspektion Sattendorf, dafür, dass die Autofahrer vor den Lamas an und auf der Straße gewarnt wurden.
Immer wieder versuchten die stark verschreckten Tiere, zu flüchten. Erst gegen 14.45 Uhr gelang es den Helfern, die Lamas so weit zu beruhigen, dass die drei Tiere unbeschadet in ihr Gehege zurückgebracht werden konnten.











